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Dienstag, 19. Januar 2016

Masks

Jeder Mesch trägt seine eigene Maske. Jeder hat eine Andere.
Und der einzige Ort, wo ich meine ablege, ist hier.

Unten habe ich mich gezeichnet. Ich kann mich nicht für einen Weg entscheiden.
Links habe ich eine sehr monotone Depression und ein sehr monotones Leben dargestellt.

Rechts die Depression, für die ich mich bisher immer entscheiden habe. Dieser helle Tropfen ist die Maske der Depression. Sobald man aber erkennt, was sich eigentlich dahinter befindet, ist es schon zu spät. Denn dann ist man schon gefangen. Man fängt an, außerhalb der Box zu denken, was einerseits gut und andererseits schlecht ist.
Einerseits ist es toll, dass sich die Gedanken soweit entfalten können, wovon man nie gedacht hätte, dass es möglich wäre, allerdings wird einem auch genau das zum Verhängnis. Sobald du in der Lage bist, die Kodierung des Systems aufzuheben, in dem man lebt, hat man verloren.
Aber lustigerweise führen beide Wege zu Suizidalität; der eine schneller der andere langsamer.

Sonntag, 17. Januar 2016

Danke GEMA, dass ich hier nur die Nightcore Version veröffentlichen kann.
Danke, wirklich! *ironie off*

Das Bild ist schon etwas älter, ich hatte mal ein wenig Lust, mit meinem Blut herumzspielen, wo schoneinmal das ganze Waschbecken damit voll war. Ich liebe ja mein Blut.


Glückl-ICH

Ich finde das ziemlich krass, jetzt, wo ich alle Bilder mal zusammengebracht habe, haha.
Ich finde, man kann doch ziemlich deutlich erkennen, dass ich ab April 2014 ziemlich genau wusste, wo ich hingehöre. Ich habe mich bis August 2014 allerdingt nicht getraut, so auf die Straße zu gehen, weil sich da irgendwas in mir dagegen gesträubt hat. Ich hatte so Gedanken wie "Was wäre wenn, die Menschen in mich hineinsehen könnten und sehen, dass ich nicht dazugehöre?"
Ich habe versucht, 'Normal' weiterzuleben, bis ich mich dann allerdings aber im August geoutet habe, mit die Brüste mit Panzertape weggebunden habe und es halt einfach nicht mehr ging. Ich habe auch deshalb die Schule gewechselt, da ich auf einer Mädchenschule war. 
Ich dachte, auf meiner neuen Schule würde es besser werden.
Ich hatte mich geirrt. 
Ich wurde ausgestoßen.
Ich wollte mich schon so oft umbringen und dennnoch lebe ich den heutigen Tag und atme noch.
Ich schätze, irgendwas in mir möchte kämpfen, kämpfen, dass sein wahres Ich endlich annerkannt wird.
Ach und übrigens, ich habe mich nicht geschminkt, um als weiblich annerkannt zu werden.
Ich mag es einfach und ich mag androgynes Aussehen. Allerdings sehe ich mich nicht mehr als Mädchen, egal, wie viel Make-up ich trage, haha.

Donnerstag, 14. Januar 2016

"BOY"


I am not real.

Ich hätte mich heute tatsächlich beinahe umgebracht. Wäre der Zug nicht so langsam gewesen. Ich hätte mich einfach davor geworfen.
Und dieses Gefühl, was bei mir zum Suizid führt, hatte ich heute den ganzen Vormittag. Ich weiß nicht, warum. Vielleicht, weil ich wieder angefangen habe, über mich nachzudenken, über mich zu schreiben?
Ich habe ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich nicht beschreiben kann, wie ich mich fühle. Dieses Gefühl von Taubheit, Leere.
Haha, scheiße, ich hoffe, dass das nicht anhält. Denn wenn es das tut, liegt meine Leiche in den nächsten Tagen irgendwo rum. ich wünschte, ich würde mich verstehen, ich wünschte, ich könnte mir selbst helfen.
Lacht mich ruhig aus, aber das Einzige, für das ich noch lebe, sind Yaois, weil die mich irgendwie glücklich machen. Ja, das klingt wirklich lächerlich, aber das ist momentan das Einzige, was mich noch in gute Laune versetzen kann, zumindest für länger, als für 5 min. Heute in der Schule bin ich mit meinen  Gedanken total abgedriftet und habe mir vorgestellt, wie ich am Bahnhof rumlaufe und wie mich ein Zug erwischt. Und das hat sich wirklich real angefühlt, obwohl ich nicht geträumt habe. Außer der Aufprall, ab da hat sich Alles sehr taub angefühlt. Ich war den ganzen Vormittag niedergeschlagen, wie man sich vielleicht denken kann.
Ich wollte unbedingt darüber reden, aber als mich meine Sitznachbarin dann gefragt hat, konnte ich es einfach nicht über die Lippen bringen. Das war so ein riesen Kloß, der mir da im Hals gesteckt hat.
Und als ich es dann zumindest zu einem kleinen Teil geschafft habe, ihr es zu erzählen, konnte ich es nichtmal wirklich erst rüberbringen (so, wie ich es auch sonst nicht kann) und sie konnte es entweder nicht ernstnehmen oder nicht mit meinen Worten umgehen.

Verdammt, ich muss mir neue Klingen kaufen. Ich muss diesen Druck loswerden, aber ich habe keine scharfen Klingen mehr hier. 
Ich muss jetzt stumpfe zusammenraffen, na toll.
Bei meiner letzten größeren "Schnipplerei" habe ich mir sogar etwas von meinem Blut abgefüllt, das mag ich ziemlich gerne.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Sein, oder nicht sein - Das ist hier die Frage

Heute war... Naja. Die Gedanken werden stärker. Die Vergangenheit beginnt, mich einzuholen. Als ich heute Mittag grade am Lachen war, kamen mir schlagartig
die Tränen und ich habe gedacht, dass ich mich gerne umbringen würde.
Meine Motivation geht wieder den Bach runter. Ich habe nicht einmal mehr die Lust, zu atmen. Wenn ich darüber nachdenke, muss ich wieder zittern. Kein Zittern, weil mir kalt ist, das ist eine andere Art von Zittern. Das sind Gedanken, die dafür verantwortlich sind. Gedanken, die dafür sorgen, dass meine Körpertemperatur herunterfährt. 
Ha, ha. Ich will sterben.

Sterben, damit ihr seht, wie schlecht es mir ging. Damit ihr euch endlich für eure Taten verantwortlich macht und euch schuldig fühlt. Damit ihr euer ganzes restliches Leben damit verbringen könnt, darüber nachzudenken, was ihr mir bezüglich falsch gemacht habt und damit ihr eure Fehler endlich einseht. Damit ihr euch entschuldigen wollt, es aber nicht mehr könnt, weil es zu spät ist. Damit ihr jeden Tag diese Last auf euren Schultern tragen dürft. Damit ihr endlich einen Teil des Schmerzes spürt, den ihr mich jeden Tag habt spüren lassen. Damit ihr anfangt, euch zu hassen und damit ihr endlich versteht, wie sich das anfühlt, in diese tiefe dunkle Leere gezogen zu werden. Und damit ihr versteht, dass man dort auf Ewig gefangen ist.

Es gibt keinen Ausweg. Nicht in diesem Leben.