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Samstag, 31. Januar 2015

Donnerstag, 29. Januar 2015

30-01-2015 Starving for perfection

27-01-2015  ~1100kcal
28-01-2015  ~500kcal
29-01-2015  ~300kcal
30-01-2015  ~350kcal
Es ist schön, meine Suizidgedanken gehen weg, seitdem ich nur noch an's Abnehmen denke.
Seit langem habe ich mal wieder ein Ziel, welches ich bis zu meinem Abschluss diesen Jahres erreichen will. Nämlich 45-50kg. Es wird harte Arbeit, aber dieses Mal halte ich durch. Habe mir auch schon die nötigen Vitamin Tabletten gekauft und der Supermarkt ist direkt um die Ecke, d.h. ich komme also zum Glück endlich an frische Lebensmittel wann immer ich sie brauche.
Ich sollte heute mal wieder einkaufen gehen.
-500g 0,1Fett Joghurt
-Zucchini
-Knäckebrot
-Tomaten
-Salat
-Erdbeeren
Wahrscheinlich wird sich im Laufe des Tages aber noch was an meiner Einkaufsliste verändern.

Montag, 26. Januar 2015

26-01-2015

Oh Gott, morgen habe ich wieder Sport. Ich straeube mich davor. Vor ziemlich vielen Dingen, was das angeht.
1. Ich muss in die Maedchenumkleide.
2. Ich muss mich vor denen umziehen.
3. Ich habe 0 Kondition und muss mich einlaufen. Das ist ziemlich peinlich, weil wir das im Rahmen von 2 Klassen machen und ich würde lieber sterben, als da mitzumachen.
4. Fett, ueberall Fett, welches rumschwabbelt, wenn ich mich bewege.

Ich finde Sport extrem aetzend. Alleine ok, aber nicht mit anderen Personen.
Auf einer Skala von 1-10 würde ich dem eine 11 geben. Ich finde das so schrecklich, wirklich.

_______________
Nicht mal fasten bekomme mehr ich ordentlich auf die Reihe. Ich leide so unter meinem Gewicht, dass könnt ihr euch nicht vorstellen. Aber ueberhaupt, ich frage mich, wie ich es geschafft habe, mich ueberhaupt so fett werden zu lassen. Allerdings war ich noch nie zufrieden mit meinem Gewicht.
In der Grundschule hat schon die "Mobberei" angefangen. Ich will mich einfach nur wohler in meinem Körper fühlen.
Letztens spürte ich, dass mein Stoffwechsel so tot war, dass ich 19392x am Tag eingeschlafen bin, mir kalt war wie sonst was etc.
Ich bin dann zum Arzt und super! Ich habe die Schilddrüsenunterfunktion von meiner Mutter geerbt. Ich stelle mich nun also seit ein paar Wochen auf Tabletten ein. Ich muss sagen, dass ich seitdem auch nicht mehr solchen Hunger habe, aber trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass sich an meinem Gewicht seitdem was verändert hat. Okay, zugegeben, ich habe mich seit einem Jahr auch nicht mehr gewogen. Ich würde das nicht verkraften. Ich wüsste nicht mal, ob ich so die nötige Motivation aufbringen könnte, zu fasten, oder ob mich das dann nur nochmal mehr runterzieht, zudem ich eh schon am Abgrund stehe. Ich denke nicht, dass ich das verkraften könnte.

Ich werde einfach mal verschiedene Tipps und Tricks versuchen, werde die Tage die Gurken Diät starten.
Aber es wird schwer, da meine Mutter ziemlich viel Wert darauf legt, dass wir im Rahmen der Familie mindestens eine Mahlzeit zusammen einnehmen.
Und mein Stiefvater macht mir für die Schule immer Essen, welches ich dort auch nicht wegwerfen könnte.
Es ist schwer.
Also, was die Gurken-Diaet angeht, da geht es darum, dass man jeden Tag bis 2kg Gurken essen darf. Aber wirklich nur Gurken. Und noch viel parallel dazu trinken.
Ah, nächstes Problem; Mein Trinkverhalten.
Ich trinke so unglaublich wenig. Wenn's hoch kommt 700ml am Tag, aber mehr Sprudel kann ich auch einfach nicht trinken, weil mir davon schlecht werden würde. Und stilles Wasser verabscheue ich wie sonst was.
Ich versuche in Zukunft mehr Tee zu trinken. Wie sieht es eigentlich mit Cola Light/Zero aus? Duerfte ich das trinken?
Glücklicherweise sind das und Sprite auch meine Lieblings-Softdrinks. Aber ich habe Angst, vielleicht hat das Nebenwirkungen? Vielleicht bringt der Suessstoff irgendwas mit sich? Ich werde es direkt mal googlen.

Bis dahin eine gute Nacht.

Samstag, 24. Januar 2015

24-01-2015 Ich fuehle nichts.

Ich denke kaum, ich fuehle kaum. Nichts ist evt. ein wenig uebertrieben. Aber ich fuehle kaum, wirklich kaum. Ich bin heute nach Hause gefahren und irgendwie haette ich es wenigstens ein wenig schade finden muessen. Aber ich tat es nicht. Ich habe in diesen zwei Tagen gemerkt, wie unsozial ich bin und wie wenig ich eigentlich mit Menschen anfangen kann. Ich wuerde sagen, ich lebe in meiner persoenlichen Hoelle. Kann sich jemand von euch vorstellen, wie es ist, ohne Alles zu sein? Warum gibt es nichts, wodurch ich mich 'lebendig' fuehle?
Ich kann mir selbst nicht helfen und dementsprechend kann es auch niemand Anderes. Ich fuehle mich einfach falsch auf dieser Welt und ich wundere mich, wehalb ich entstanden und letztdendlich auch ausgerechnet ich geboren worden bin.

Ich kann mit dem Leben als Solches nichts anfangen.
Meine Eltern haben mich ins Leben gerufen, weil sie ein Kind wollten. Ein Nachkommen eines selbst. 
Stecken alle Wuensche und Erwartungen in es, nur um es letztendlich nicht zu akzeptieren, wenn es anders ist, weil sie dann das, was sie auf es projiziert haben, nicht erfuellt bekommen.
Eigentlich sollte doch das Kindes Wohl an erster Stelle stehen, als Elternteil, oder? Wer gebaert denn ein Kind, wenn man als Mutter oder Vater nicht nach dem Glueck des Kindes strebt?
Ich verstehe es nicht und kann es nicht nachvollziehen. 

Eines Tages werde ich auch aus dieser Welt verschwinden. Vielleicht verlasse ich sie mit einem Knall, vielleicht nicht. Ich werde verschwinden aus einer Welt, von der ich nicht einmal weiss, ob sie wirklich existiert. Ich weiss nicht mal, ob ich existiere. Zumindest fuehle ich mich nicht existent. Ich spuere keine richtige Praesenz in mir. 


Eines Tages, werde ich einfach verschwinden. Einfach weg sein. Weg von hier. Zur Hoelle, ich weiss nicht, ob ich es kann. Alleine. Tod ist naemlich ein Nichts. Wenn man gestorben ist, ist dort nichts. Kein Atem, kein Herzschlag. Es gibt kein Paradies, welches sich die Menschen versprechen. Tod ist eine ultimative Auslöschung des eigenen Seins.


Freitag, 23. Januar 2015

Anni's Geburtstag und die Tage davor

23-01-2015


Heute war bzw bin ich auf dem Geburtstag von einer Freundin von mir, die etwas weiter weg wohnt.
War anfangs etwas ungewohnt, weil ich es nicht gewohnt bin, mit mehr als 2 Menschen auf einmal zu sprechen und nun ja, wir waren bzw sind um einiges mehr. Ich glaube, insgesamt waren wir 7 und ich kannte eben nur Anni. Die Situation war etwas seltsam, wie soll ich sagen. Ich spreche einfach momentan mit so wenigen Menschen und schon gar nicht mit welchen, die ich so nicht kenne.
Ich mag das eigentlich nicht.

Aber das Gute ist, dass die Gedanken an P. ziemlich abgenommen haben. Ich stalke ihn zwar immer noch, aber meine Gedanken drehen sich nicht mehr nur noch um ihn und um Suizid.

Ich habe bzw. musste gestern mit einer Lehrerin sprechen, wegen der Klassenfahrt, die im April stattfindet, weil ich eben mit Niemandem aus der Klasse rede, ausser mit S.  Blieben also noch zwei Mädchen über, die sind sogar eigentlich ziemlich nett, nur die Eine hat ein Problem wegen der Nacht. Ich weiss zwar auch nicht genau, welches, aber sie hat auf jeden Fall ein Problem damit, eine Nacht mit mir in einem Zimmer zu verbringen.
Ich habe der Lehrerin, die mich auch gefragt hat, ob ich mich ritze (ich glaube, dass ist auch das Problem, das die Person mit mir hat, weshalb sie keine Nacht mit mir in einem Zimmer verbringen will) ueberraschenderweise sogar ehrlich geantwortet. Und auch darauf, ob ich Suizid-Gedanken habe.
Sie wollen mich wieder in Therapie stecken. Was sollte das bringen?
Nichts, rein garnichts. Hat es noch nie und wird es auch nicht. Aber das versteht niemand. Mein Gehirn ist auch einfach zu komplex, als dass ich es selbst verstehen könnte.


Montag, 19. Januar 2015

20-01-2015

Das Gehirn ist so paradox.
Irgendwie ja, aber auch nein. Mann will's, aber trotzdem will man's nicht. Oder umgekehrt. Schrecklich, nicht?
So geht es mir monentan in vielen Dingen. Einerseits will ich's, andererseits auch nicht.
//
Ich finde es seltsam. Man sagt ja oft, "In deinem Körper ist ein Skelett/Gedaerme, stell' dir das mal vor!"
Aber noch seltsamer ist es, sich klarzumachen, dass man nur ein Gehirn ist, um das Fleisch, Knochen und Organe "herumgewuchert" sind.
Komisch, nicht?
//
Wenn man viel Blut in bestimmten Bereichen verliert, ist das ein seltsames Gefühl. Die Stellen werden dann ganz merkwürdig taub und die Muskeln können sich nicht mehr richtig anspannen. So ist es zumindest immer bei mir.
Ich habe das Gefühl, mein Blut bildet sich zu langsam nach. Ich kann kaum noch einen Stift halten. Wobei es garnicht so viel war, das ist ja das Beängstigende. Zumindest glaube ich das.
Es ist schon anstrengend genug für mich, mein Handy grade zu halten, ganz komisch.
//
Jetzt, wo ich alle guten NaruSasu / SasuNaru Doujins fertig habe, habe ich endlich ein zweites OTP gefunden. Es ist lustig, aber es ist Bill x Tom Kaulitz.
Darauf kam ich erst wegen meines Traumes von vor ein paar Tagen, in dem ich von Tom geträumt habe.
Mein Gott, waren die Beiden vor 7 Jahren heiss.
Nur es gibt so wenig Bilder und/oder gute Fanfics dazu, grr.

Sonntag, 18. Januar 2015

18-01-2015


Phil, ich wollte dir nur sagen, ganz ausser Acht gela.ssen, was die letzte Zeit zwischen uns war oder eher nicht war, dass ich dir ziemlich dankbar dafür bin, dass du mich zu einem besseren Menschen gemacht hast. Es ist hart für mich ohne dich, aber damit muss ich klar kommen. Ich weiss nicht, ob ich's Liebe nennen kann, aber es sind definitiv noch erhebliche Gefühle für dich vorhanden und ganz egal, was da jetzt war: Ich möchte, dass du glücklich wirst. Ob mit oder ohne mich. 
"Nichts, was in irgendeiner Relation zu dir steht, wird mich jemals glücklich machen :*"
Nun gut, aber ich möchte, dass du weisst, dass ich will, dass es dir gut geht und du lächeln kannst.
Ich weiss nicht, morgen könnte es theoretisch zu spät sein, Leben ist nicht ewig.
Deshalb wollte ich dir das hier hinterlassen, vielleicht liest du's, aber wahrscheinlich eher nicht.
Wie auch immer. Es fühlt sich sicherer an



Donnerstag, 15. Januar 2015

15-01-2015; 10:00 PM

Heute war ein durchschnittlicher Tag, denke ich.

Fangen wir bei der Schule an:
Ich gerate immer e wenig in Panik, wenn wir Gruppenarbeiten machen muessen, zugegeben. Ich bin naemlich immer derjenige, der noch keinen Partner hat.
Meine Sitznachbarin ist naemlich fast jeden zweiten Tag krank.
Mag sich jetzt boese anhoeren, aber was sonderlich Besonderes ist sie nicht; ich wuerde sie als Durchschnittsmensch beurteilen. Also wie ich finde, ist sie genau das Gegenteil von interessant. 
Das ist wirklich nicht boese gemeint, aber in meiner Freizeit gebe ich mich lieber mit einer anderen Art von Mensch ab, wenn ueberhaupt.
Ihr wisst, ich bin lieber alleine. Der Grund ist so simpel, ich merk's jedes mal auf's Neue. Sicher, im Allgemeinen habe ich nichts gegen Menschen, die nicht total verbloedet sind, aber verdammt, ich koennte jedes Mal aus'm Fenster springen, wenn sie mich anreden. Und sie tuen es nun eben Alle falsch.
Naja, fast alle. Es gibt etwa ein, zwei Leute, aus meiner Klasse, die das auch wirklich ernst nehmen. Ich habe es bisher aus den Muendern von zwei Jungs gehoert, wenn sie mich beilaeufig irgendwas gefragt haben. Also sowas wie, ob ich wuesste, in welchem Raum wir sind, weiter nichts. Aber ja doch, das hat mich, um ehrlich zu sein, richtig gefreut.
Aber ich hoere, seit ich geoutet bin, immer so wundervolle Dinge von meiner Mutter.
Beispielsweise heute: "Du bist so ein schoenes Maedchen." Macht sie das extra? Vorher, als ich noch nicht geoutet war, habe ich solche Dinge nie gehoert. Aber nicht nur sie macht das. Es machen in letzter Zeit einfach alle, die davon wissen.
Sind meine Gefuehle denn eigentlich vollkommen egal? Ich meine, es bricht mir jedes Mal auf's Neue mein Herz, aber das scheint sie nicht zu kuemmern.

-to be continued



Dienstag, 13. Januar 2015

"Life is pain"

2015-01-13
8:00 PM
Ich wuensche mir, dass ich eines Tages damit aufhoeren kann.
Womit?
Damit, ihn in gewisser Weise zu stalken. Ich schaue jeden Tag auf seinem Instagram vorbei, haha.. Und es bricht mir jedes Mal auf's Neue mein Herz. Ich sehe sein Gesicht und es tut unglaublich weh. Aber er ist so schoen. Er hat diese Traurigkeit in den Augen, auf seinen Bildern. Das zieht mich so unglaublich an. Ich will mit ihm darueber sprechen, aber es ist zu spaet.
Es ist meine Schuld, ja, ich weiß. Ich hab's verbockt. Ich habe meine Meinung gesagt und ich hab's schlicht und einfach verbockt.
Trotzdem, ich sehe jeden Tag aus dem Fenster und frage mich, wo er grade ist, was er grade macht.
Am 04.Dez sollte E. zu ihm kommen, zu seinem Geburtstag. E. wohnt in Berlin und die beiden sind laut seinen Erzaehlungen Kindheitsfreunde. Und er liebt ihn auch schon lange, soweit ich weiß.
Aber ich habe so ein Gefuehl, dass er ihn gar nicht besuchen kam. Als wir noch Kontakt hatten, meinte P, dass er ihm an dem Tag seine Gefuehle gestehen wollte, dass er es auch laenger nicht mehr aushalten koenne, dass er schon den Drang hat, ihm das zu schreiben. 

Trotzdem, ich wuensche dir, dass du gluecklich wirst. Irgendwie zumindest. Denke ich.


Aber gleichzeitig wuensche ich mir auch, dass ich dir nochmal in die Augen schauen koennte, damit du, wenn auch nur einigermaßen, verstehst, welchen Schmerz mir das zufuegt.


Du sagst, ich wuerde nicht wissen, was Liebe sei. Darling, ich glaube, ich weiß es sogar sehr gut. Bedauerlicherweise, ja. 

Wenn ich sterben muesste, damit du gluecklich sein koenntest, wuerde ich es tuen, ohne Zweifel. Ich wuerde mir die naechst beste Methode aussuchen und es ohne zu zoegern beenden.
Aber das Schlimme ist, dass du das nicht verstehen willst.

Letztens hast du mich wegen so etwas laecherlichem angeschrieben, war es das wert? Verdammt, haben mich deine Worte verletzt.

Aber das Schoene ist, dass es dich einen Scheiß interessiert. Ich interessiere dich einen Scheiß.
Ach, das Ganze bringt mich noch um. Ich gebe es jetzt offiziell zu: Ich bin einsam. Sehr einsam.
Ich schlafe, so viel ich kann, aber es ist schwierig. Ich kann kaum lange schlafen. Aber dafuer penne ich an Orten wie der Schule nur zu gerne ein, ich will einfach nicht dort sein. Es macht mich mental zunichte.

Mein Stiefvater und ich haben vorgestern mal uber das Thema Transsexualitaet gesprochen. Ich bin ja seit September '14 geoutet.

Wir kamen darauf, weil mich fragte, wann dieses "Abschnuer-Band" ankaeme. Damit ist uebrigens mein Binder gemeint, ich vermute, das koennt ihr euch aber denken.
Ach, er sagte solche Dinge wie: "Wieso erlaubt dir deine Mutter das ueberhaupt?!"
Ich sprach mit ihm ueber die Sache von Leelah Alcorn, Wie sehr es Kinder verletzt, wenn sogar die Eltern einen falsch behandeln.
Er fand es harmlos. Er verstand auch, dass die Eltern ihrem toten Kind nicht mal den letzten Respekt erwiesen, es mit den gewuenschten Pronomen anzusprechen.
Wenn ich ihm ein Video gezeigt habe, in dem Transmaenner oder Transfrauen ueber ihre Geschlechtsidentitaet sprechen, oder ueber die Wirkung der Hormone etc. kam nur so etwas wie "Ja, 'die' ist doch eigentlich 'ne 'Frau', oder?'
Ich meinte, das Geschlecht einer Person haengt nicht von den Genitalien ab, aber das bestritt er und sah es nicht mal im Geringsten ein.

Wenn ich so darueber nachdenke, war Phil die einzige Person, die mich wirklich so akzeptiert hat, wie ich bin. Ihr glaubt nicht, wie unsagbar gluecklich mich das gemacht hat. Wie froh ich war, dass er mich, als ich bei ihm war, mit Shayn und maennlichen Pronomen angesprochen hat. Er war die einzige Person, die ich kannte, die Respekt vor mir und dem was ich bin, hatte und die mich akzeptiert hat. Von Anfang an, verdammt.


Und jetzt? 
Jetzt habe ich keinen solchen Menschen mehr. Ich rede kaum noch, ich schlafe, soviel ich kann, ich esse kaum noch, ich bin einsam.
Ja, ich bin sogar so verdammt einsam, dass ich es nicht mal mehr in Worte fassen kann.

Einerseits bin ich einsam, andererseits auch Gefuehlskalt. Ich denke, waere ich Zweiteres nicht, waere ich schon dreimal tot. Ach, was rede ich. Ich waere schon 91260119265 Mal tot.

Ich will endlich aus diesem Alptraum aufwachen. Diese Welt ist voller Leid und Schmutz. Ich habe das Gefuehl, der Tod bringt einen an einen besseren Ort. Im uebertragenen Sinne. Er loescht ja nur unsere Existenz aus. Er beendet die elektrischen Stroeme im Gehirn und er beendet unser Dasein.
Ich weiß gar nicht, wieso ich so feige bin und es noch nicht beendet habe.
Jeden Morgen wache ich auf und wuensche mir, ich waere es nicht. Jeden morgen fuehle ich mich, als waere ich ausserhalb meines Koerpers. Ich spuere meine Praesenz auch im Allgemeinen nicht mehr. Ich fuehle mich nicht mehr wie ein Mensch und schon gar nicht fuehle ich mich, als waere ich ich. Es ist so, als wuerde ich aus der Ich-Perspektive mitbekommen, was eine Person da so treibt. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich da nicht mich, sondern einen fremden Menschen.
Es ist selbst fuer mich seltsam, also gehe ich nicht davon aus, dass ihr nachvollziehen koennt, was ich damit meine.
Ich bin einfach falsch hier. Ich bin nicht dazu bestimmt, Mensch zu sein. Ich finde, dafuer ist auch mein Gehirn zu schade. Ich will mehr sein, ich bin in gewissem Sinne sogar auch schon mehr als das.
Es ist einfach nur bedauerlich, dass man nur 10% seines Gehirns nutzen kann. Ich wuerde mir nur zu gerne vorstellen, was passieren wuerde, wenn ein Mensch die vollen 100% erreichen wuerde.
Aber Intelligenz und Wissen bringt so viel Nachteile mit sich, ich spuere es ja am eigenen Leib.
Ich habe einen ueberdurchschnittlichen IQ und ich glaube, es waere besser, wenn ich ihn nicht haette.
Sicherlich macht mich dieser zu einer interessanten Person, aber ich bin lieber dumm und gluecklich. Allerdings koennte ich mir das nicht so ganz vostellen. Ich koennte mir nicht vorstellen, dumm zu sein. Und so wirklich weiß ich auch nicht, was es bedeutet, bedingungslos gluecklich zu sein. Ach, es waere so schoen, es zu finden. Mein Glueck. 
Ich bin mir aber nicht sicher, ob es das fuer mich gibt. 
Es ist so, ich versuche, mir etwas zu suchen, was mich gluecklich macht, aber im Endeffekt stoße ich es weg (Phil) oder ich benutze es als Ersatz, fuer das, was mich wirklich gluecklich gemacht hat (J fuer P) und das ist noch schlimmer. Dabei fuehle ich mich wie das letzte Stueck Dreck, wenn ich es merke. 
Ich sorge dafuer, dass sich mein "Ersatz" in mich verliebt, aber dann merke ich eben, dass ich diesen Menschen wirklich nur als Ersatz gebraucht hatte. Ja, das ist widerlich.


Afraid to die. That's so terrible.

Montag, 12. Januar 2015

Was mir momentan durch den Kopf geht.

Nun, was geht mir also den ganzen Tag durch den Kopf?
Hier bitte. Das hier. Den ganzen verdammten Tag. Ich halte es nicht mehr aus. Das hier und er. Er, er, er. Ich hoere die ganze Zeit seine Stimme in meinem Kopf. Ich hoere, wie er weint, ich hoere, wie er sich freut. Ich sehe, seinen ganzen Tagesablauf in meinem Kopf. Es macht mich so krank. 
Ich sehe ihn, wie er morgens ins Bad geht und Zaehne putzt. Ich sehe, wie er Streit mit seiner Mutter hat.
Er hat mir Ruehrei gekocht, als ich bei ihm war. Das war wirklich lecker. Naja, wahrscheinlich war es nur so lecker, weil es von ihm war. Also versteht mich nicht falsch, es schmeckte wirklich nicht schlecht.
Er hat, als wir im Mecces waren, seinen Kopf auf meine Schulter gelegt. Mir ab und zu durch die Haare gestrichen und manchmal hat er mich mit diesem unglaublich ruhigen, sanften Laecheln angelaechelt. Es war zu schoen, zu perfekt. Zwar hatten wir, ausser als wir im Bad waren und ich ihm die Haare geschnitten habe, keine wirkliche Zweisamkeit.
Aber einmal aus meinem Augenwinkel sah ich ihn. Diesen Blick. Als ich grade gelacht hatte und Jessica angeschaut habe. Ich sah ihn. Das bilde ich mir auch nicht ein. Er war da. Dieser Blick. Dieser unbeschreibliche Blick. Vielleicht versteht ihr nicht, was ich meine, wenn ihr noch nicht so angeschaut wurdet, aber er sah mich mit diesem Blick an.
Das paradoxe an der ganzen Geschichte? 


Er liebt ihn.

Er schrieb mir einmal, ich sei so etwas, wie sein bester Freund.
Als ich bei ihm war, wir grade vom Rewe kamen, um uns etwas zu trinken zu kaufen, und wir dann mit der Rolltreppe zum Bahnsteig gefahren sind, habe ich ihn gefragt. Ich kann mich nicht mehr an meine genauen Worte erinnern, aber ich fragte in etwa: "Meintest du nicht, ich bin dein bester Freund?"
Er hat ein wenig gelacht, glaube ich. Er sagte nein, ich waere etwas Besonderes. Und nein, das war wirklich nicht so nett gemeint, wie es sich jetzt anhoert.

Ich hasse es, er hat so getan, als wuesste er nicht, dass ich Gefuehle fuer ihn habe. Dabei hat mir Atakan einen Verlauf geschickt, von einem Tag, noch bevor ich bei ihm war, wo Phillip geschrieben hat "Haha, hier der steht auf mich."

Am 26.Okt gegen 14h/15h habe ich es dir dann mehr oder weniger gestanden. Ja, ich weiss, ich bin so verdammt schlecht im aussprechen Solcher Dinge, ja, ja. Aber du hast es zum Glueck ja auch so verstanden. Oh Gott, ich will mich garnicht daran erinnern, wie peinlich das fuer mich war. Ich war rot wie eine Tomate.. 

Ich vermisse das so. Jeden verdammten Tag denke ich an dich, und ich denke immer noch, dass du ein guter Mensch bist.
Sicherlich bist du nicht von Grund auf schlecht, das ist auch vollkommener Schwachsinn.

"Du verstehst doch garnicht, was Liebe ist, du bist nur ein 15 Jaehriges Rotzkind"
"Und du verdienst es, den Bordstein zu kuessen."
"Nichts, was in irgendeiner Relation zu dir steht, wird mich jemals gluecklich machen :*"

Ah, tut mir Leid. Jetzt habe ich schon so viel ihm gerichtet, auch wenn das gar nicht meine Absicht war. Aber was bringt es mir, das jetzt zum 21039 Mal aufzuschreiben?
 Ich schwanke irgendwo zwischen "Verpiss dich" und "Vermiss' dich",wobei Letzteres leider ueberwiegt. Beschissene 3 Monate ist das Ganze nun schon fast her. ES MACHT MICH SO KRANK. JEDER SCHEISS GEDANKE IM BEZUG AUF DICH MACHT MICH SO KRANK.
  KRANK, KRANK, KRANK.

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Im uebrigen habe ich heute kein Wort geprochen. Ah, doch. Eins. Ich habe "Ja." gesagt, haha. Ich habe mich irgendwann im Laufe des Tages gefragt, wie sich meine Stimme nochmal anhoert.
Ich war damals so ein aufgeweckter, froehlicher Mensch. Und das Traurige ist, das es wirklich nicht lange her ist.
Heute spreche ich kaum noch.
Aber wenn ich rede, kommen die Menschen ja auch auf die Idee, mich in der Konversation mit meinem Namen anzusprechen. Mit meinem Geburtsnamen. Jedes Mal, wenn ich ihn hoere, habe ich Lust, diesem Menschen eins in die Fresse zu schlagen, ohne Ausnahme.

Das ist so schrecklich, ich habe so eine Abneigung gegen diesen Namen entwickelt, versteht ihr das?
Versucht mal, euch vorzustellen, ihr wuerdet euer ganzes Leben mit einem Namen des gegenteiligen Geschlechts angesprochen werden. Wenn euch als Junge Maedchensachen aufgedraengt werden. Koennt ihr auch nur annaehernd verstehen, wie abartig und widerlich das ist? Ich finde kaum einen Ausdruck dafuer.

Ich starre fast jede Schulstunde die ganze Zeit aus dem Fenster. Waehrenddessen frage ich mich immer, ob es hoch genug ist, um runter zu springen. Ob ich sterben wuerde, wenn ich es tuen wuerde.

Ich werde mir die Tage vermutlich was schmeissen. Ich halte das einfach nicht mehr aus. Ich habe keine richtigen Freunde in meinem sozialen Umfeld, die mich so alzeptieren, wie ich bin. Kein einziger bekommt es hin.

Es ist sogar so schlimm, dass ich mich ungewollt zwinge, wieder von mir als Maedchen zu denken. Es ist so grausam.


Deja-vu. Zum zweiten Mal heute. Im Bezug auf diese Plattform. Was.

Lyrics.

What doesn't kill you
Makes you wish you were dead

Got a hole in my soul growing deeper and deeper
And I can't take
One more moment of this silence
The loneliness is haunting me
And the weight of the worlds getting harder to hold up

It comes in waves
I close my eyes
Hold my breath
And let it bury me
I'm not ok
And it's not alright
Won't you drag the lake and bring me home again?

Who will fix me now?
Dive in when I'm down?
Save me from myself
Don't let me drown
Who will make me fight?
Drag me out alive?
Save me from myself
Don't let me drown

What doesn't destroy you
Leaves you broken instead
Got a hole in my soul growing deeper and deeper
And I can't take one more moment of this silence
The loneliness is haunting me
And the weight of the world's getting harder to hold up

It comes in waves
I close my eyes
Hold my breath
And let it bury me
I'm not ok
And it's not alright
Won't you drag the lake and bring me home again?

Who will fix me now?
Dive in when I'm down?
Save me from myself
Don't let me drown
Who will make me fight?
Drag me out alive?
Save me from myself
Don't let me drown

'Cuz you know that I can't do this on my own.'Cuz you know that I can't do this on my own.
'Cuz you know that I can't do this on my own.
(You know that I can't do this on my own)

Who will fix me now?
Who will fix me now?
Who will fix me now?

Dive in when I'm down?
Save me from myself
don't let me drown

Sonntag, 11. Januar 2015

Schule; Klassensituation

2015-Jan-12         
7:59 AM

Ich bin auch unglaublich bescheuert.
Heute früh aufgestanden. Sitze grade so in der Klasse und habe mich 15min lang gewundert, weshalb niemand kommt. Also sicher, ein paar sind gekommen, aber weitaus weniger als sonst.
Ich sass da also und wunderte mich. Dann fiel mir ploetzlich ein, dass wir die erste Stunde frei haben.

Ich haette eigentlich nichts dagegen in dem Sinne, haette mich einfach geaergert, dass ich frueher aufgestanden bin, sonst nichts.
Allerdings gibt es da einen Haken. Den werde ich euch auch mal kurz erlaeutern.
Ich rede nur mit einer Person dieser Klasse.
Diese Person ist noch nicht da. Und wird auch nicht mehr lange da sein.
Sie stellt naechste Woche einen Antrag darauf, dass sie eine Klasse zurueck gehen moechte. Und ich vermute, dass dieser Antrag mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit genehmigt wird.

Toll, nicht?

Ich kann die meisten Weiber hier naemlich nicht ausstehen.
Achso. Das sollte ich euch auch noch erklaeren.
Seltsamerweise ist diese Klasse in zwei Gruppen unterteilt. Und zwar Jungen und Maedchen.
Als ich September in die Klasse kam, wurde ich, wie es das Schicksal auch wollte, in die Maedchengruppe integriert. Anfangs schienen sie mir nett. Nur es gab da ein Problem: Meine Transsexualität.
Das stand ihnen im Weg. Ich habe von Anfang an meiner Klasse gesagt, dass sie mich mit Shayn ansprechen sollen. Allerdings habe ich ihnen erst später gesagt, dass ich auch mit männlichen Pronomen angesprochen werden will.
Was hatte ich mir eigentlich erhofft?
Sie bekamen das nicht mal mehr mit meinem Namen hin.

Nach und nach gingen sie mir also aus dem Weg.
Die Jungs, zu denen ich eigentlich auch gehören würde, haben bis zum heutigen Tage noch kein einziges Wort mit mir gesprochen.

Hätte ich mich also allgemein, also auch vor den Lehrern, als Transsexuell geoutet.. Ich weiss bis heute nicht, wie das hätte enden sollen.
Die einzige Person, die noch mit mir redet, ist meine Sitznachbarin.
Akzeptanz und Toleranz?Genauso fehl am Platz bei ihr.

Jeden Tag auf's Neue Frage ich mich also: Was machst du noch hier?
Hier. In dieser Schule. In dieser Klasse. Auf dieser Welt.

Aus meinem sozialen Umfeld gibt es exakt 0 Personen, die mich akzeptieren. Nicht mal meine Freunde.
Der einzige Ort, an dem ich einigermaßen akzeptiert werde, wie ich bin, ist das Internet.

Diese ganze Sache hat mich wohl ziemlich antisozialisiert.
Ich versuche einfach nur noch meine Zeit mit Schlaf zu ueberbruecken.

Ich habe nur einen Wunsch, und nun auch endgültig: Ich will sterben.
Ich denke, das hier wird mein Abschlussjahr. Ich weiss nicht im Geringsten, wie das noch für mich weiter gehen sollte.

25-12-2014

25-12-2014

So langsam werden das hier die letzten Eintraege fuer dieses Jahr. Ja tatsaechlich, es neigt sich wieder dem Ende zu.

Ich habe mich vorhin kurz hingelegt, und ich habe wieder etwas getraeumt, an das ich mich erinnern kann.
In dem Traum kam die Frage auf „Fuer was lebst du?
Ich erinnere mich, dass ich in einer Art unterirdischen Hoele war und dort Menschen, aus meiner jetzigen Klasse waren. Irgendwas habe ich gemacht, darauf hin hat mich Lea -- kurzerhand an die Wand geklatscht. Es waren dort soweit ich weiss noch andere Weiber, mit denen ich mich anfangs eigentlich relativ gut verstanden hatte (im Bezug auf die Realitaet), die dort standen und lachten.
In diesem Traum hatte ich den Drang, mich zu verletzten. Mich stark zu verletzen. Mir mit der Klinge die Pulsader aufschlitzen.
In diesem Moment war es, als haette eine Stimme in meinem Kopf mich gefragt Fuer was lebst du noch?“. Es war nicht in abwertendem Sinne gemeint, also dass ich mich umbringen sollte, sondern fuer wen oder was ich noch lebe. Was mein Antrieb ist, weiter zu existieren.
Ich kann es mir selbst nicht beantworten. Vielleicht, um die Menschen um mich herum nicht zu verletzen?
Weil ich Angst habe, zu sterben? Ist das der Grund, weshalb ich noch lebe?
Ich wollte mich schon so oft umbringen.
Februar diesen Jahres. Ich erinnere mich und es war schrecklich. Wirklich, wirklich schrecklich. Ich habe geweint,ohne Ende. Meinen Ex am Telefon zugeheult. Hja.
Ich war tot, wenn auch nur kurz, denke ich. Vielleich hat mein Herz kurz aufgehoert zu schlagen. Ich war nicht im Krankenhaus, also kann ich das so genau nicht beantworten.
Was ist denn so schlimm daran, wenn man sterben moechte? So oder so stirbt man irgendwann. Ob aus eigener Hand oder durch eine Andere, oder natuerlich. Leben ist nicht ewig. Zum Glueck.

Jeder darf doch mehr oder weniger frei entscheiden, ob er sterben will oder nicht. Wobei ich nicht an den 'freien Willen' glaube. Ich glaube, jeder Mensch hier hat nur eine minimale Kontrolle, ueber sich selbst. Kleine Dinge, die man -Wie im Zufallsprinzip von Mathe- in Raum und Zeit verschieben und aendern kann, aber wie gesagt, nur minimal.
Alles wendet sich so, wie es vorbestimmt ist. Das ganze Leben ist vorbestimmt. Es ist vorbestimmt, dass man selbst auf die Welt kommt, statt jemand Anderes.
Die Entwicklung, sowohl charakteristisch als auch koerperlich.
Gedanken, Gefuehle.
Alles, alles was uns in unseren frueheren Lebensjahren beigebracht wurde ist ganz schlicht und einfach erlogen.
'Sei du selbst, lass dich nicht unterkriegen!//Mach' das, was dich gluecklich macht!'
All das ist verlogene Scheisse. Im Endeffekt ist man, wie Eliah schon sagte, nur eine Drohne, ein Arbeiter, der sich in der Gesellschaft anpassen muss.
Scheiss auf das Recht zur freien Entfaltung eines selbst, denn alles, wie auch dieses Gesetz, ist gelogen. Im Prinzip hat niemand ein Recht darauf.
Man wird in ein System hineingeboren, entweder du funktionierst, wie ein Glied in einer Kette, oder du wirst rausgenommen, ersetzt.
Durch etwas besseres, etwas funktinsfaehiges.
Am Ende landet man auf der Strasse, weil du aussortiert worden bist. Oder als Harz IV'ler.

Darauf habe ich keine Lust. Lieber habe ich ein kurzes, in sofern es mir moeglich ist, glueckliches Leben, dass ich durch meine Haende beende, als zu einer Drohne, einem Unterworfenen des Systems zu werden.
Ich habe erst garnicht vor, 80 Jahre alt zu werden. Ich weiss nicht, ob ich ein guter Grossvater abgeben wuerde. Oder jemals Enkelkinder oder dergleichen bekomme.
Ich weiss nicht, vielleicht bin ich ja nicht mal ein guter Bruder, ein guter Sohn.
Alles das, was ich brauche, ist Internet, Geld und mich selbst.

Nun, ich werde nun hier meine liebsten Worte zitieren.

So, und ich frage mich langsam, was ich hier ueberhaupt noch mache. Schule? Eine Zukunft erreichen? Ich hatte frueher keine Zukunft und das machte mir Angst. Jetzt habe ich Zukunft ((einigermassen in Aussicht,ja)), vielleicht nicht mal eine ganz so „deprimierende“, aber das macht mir noch mehr Angst.

Jeder Mensch hat das Recht, sich frei zu entfalten.

Hey, danke Grundgesetz, dass du ja ueber Allen stehst. Und fick' dich dafuer, dass deine „freie Entfaltung“, wenn man die Codierung aufhebt, nur noch „Unterwirf' dich unserem System, wir scheissen auf alles, was du gut kannst, wir scheissen auf Individuuen, geniesst unsere glorreiche (Pflicht) Einheitsbildung, auf die wir stolz sind, immerhin ist Leuten zu Arbeitsfleischmanteldrohnen machen in Deutschland kostenlos und in anderen Laendern nicht. Ach, wo wir dabei sind, wenn du nicht so funktionieren kannst, wie die anderen Drohnen hier, wirst du aussortiert. Das mit der freien Entfaltung und dem Recht auf Bildung ist eher so das friss-oder-stirb Prinzip. Wenn du nicht dazu faehig bist dir unsere Einheitsbildung zu geben, hast du eben verschissen. Hier arbeitet man nun mal bis man stirbt, wenn man ein wenig Sicherheit moechte. Das Leben ist kein Wunschkonzert Darling, verrate dich an das System und du hast gewonnen.

[…]

Der beste Mensch, den ich je kennen lernen durfte hat mal zu mir gesagt „Die freiste Entscheidung ist der Freitod.“ Ich habe es damals nicht verstanden. Ich antwortete „Aber werden wir im Endeffekt nicht auch dazu gedrungen? Wieso wider den Selbsterhaltungstrieb handeln, wenn dich nicht etwas dazu draengt, dein Leben aufzugeben?“ Er antwortete „Nein, nein, du hast Recht. Es ist nicht frei. Aber es ist am freisten.“

Heute bin ich an dem Punkt, an dem ich verstehe, was er gesagt hat.“





24-12-2014

24-12-2014

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und heute ist schon heilig Abend.
Mh. Vielleicht sollte ich hier Tagebuch schreiben? :D
Oder auch meine Fanfictions.. Uff, ich glaube, das waere eine gute Idee. So tuen mir auch nicht die Haende vom schreiben weh und alles laesst sich hier wesentlich schneller und ordentlicher machen.
Oh Gosh, ich liebe diese Schrift /“GulimChe/“.

~all I want for xmas is evan peters
*fan'girl'ing*

Mir geht es ja so auf'n Sack, dass ich nicht direkt neben dem Bild weiter schreiben kann. Aber naja, was soll man machen.

Bin dieses Jahr garnicht in Weihnachtsstimmung gekommen, wir waren am umziehen und das Wetter hier ist noch so, als waer's Oktober.

Oh ma gosh, mir ist grade eingefallen, dass ich mir heute noch'n Brennesseltee kochen wollte, aber ich hab's vollkommen vergessen.
Dafuer habe ich wenigstens tolle #impericonkekse gebacken, 'n bisschen Weihnachtsstimmung muss dann doch sein, wa?

Kreebschii hat mir eben ihre Nummer gegeben und Owen sein Snapchat, xmas beginnt also schon mal gut!
Hachja, virtuelle Freundschaften sind schon was tolles.
Da muss man sich wenigstens keine Gedanken um sein Aussehen machen etc etc.
Ich glaube mittlerweile echt, ohne mein Handy oder allgemein Internet waere ich wohl der einsamste Mensch auf der Welt und haette mir schon laengst die Kugel gegeben, haha.
Ne, echt. Akzeptanz, Toleranz und Unterstützung kann ich hier in meinem sozialen Umfeld echt vergeblich suchen. Im Internet sind zwar auch noch laengst nicht alle tolerant, aber immerhin die Meisten.
Sicherlich ist echte Naehe von Menschen auch schoen, aber find' da erstmal jemanden, der dich akzeptiert, toleriert, unterstuetzt und der interessant genug ist, um ihn zu lieben, der NICHT 92305 km weit weg wohnt.
Da kann ich wohl vergeblich suchen.
Ah, am liebsten waere mir (so bloed sich das auch anhoeren mag) ein Psycho. Oder sowas in der Art. Bestes Beispiel fuer meinen Idealen Freund: Tate aus AHS.

Wirklich, ich glaube, es gibt niemanden, der besser zu mir passen wuerde. Oh, ich wuerde den Menschen wohl mit Herz und Seele lieben, aber ich glaube, so einen Menschen wird es nicht geben.
Ich wuerde es schon zerstören, bevor es ueberhaupt anfangen koennte.
Den Menschen, den ich will, und das wird sich in naher Zukunft wohl kaum legen, ist und bleibt Phillip. Bzw. Noel. Wie auch immer.
31-08-2014 Hat er mich angeschrieben.
25-10-2014
26-10-2014 Habe ich ihn mit Jessica besucht.
05-11-2014 Habe ich den Kontakt abgebrochen.
04-12-2014 Sein 18. Geburtstag.
Seit 05-11-2014 habe ich kein Wort mehr von ihm gehoert. Aber dafuer jeden Tag an ihn gedacht.
24-12-2014 Ich vermisse dich.
Ich habe sogar gestern ueberlegt, ihm heimlich ein kleines Weihnachtsgeschenk zu machen. Seine Adresse habe ich ja.

Warum musstest du das tuen? Mein Herz.. Ich bin ein Nichts ohne dich. Leider. Meine komplette Bandbreite an Gefuehlen., du nahmst sie mir.
Du nahmst mir alles.
Vermisst du mich? Sag' mir bitte, dass du mich vermisst. Auch wenn es nur ein kleines bisschen ist.. Schreib' mir und sag' mir, ich fehle dir.
Los.
Als Weihnachtsgeschenk, was Schoeneres gibt es nicht.
Ich leide. Die einzigen Gefuehle, die ich noch habe, sind im Bezug auf dich. Trauer, Hass, Einsamkeit.

Hoer' auf damit. Ich versinke dank dir schon wieder in Selbstmitleid. Ich bade foermlich darin.
Es nimmt ein schlechtes Ende, ich fuehle es.
Vielleicht ein endgueltiges, ich weiss es nicht.
Niemand weiss das.

Auch, wenn wir keinen freien Willen haben, glaube ich nicht an eine 'hoehere Macht', ausser natuerlich an Geister, Daemonen, etc. aber nicht, an soetwas wie Gott.

Was ich damit sagen will ist, dass ich denke, dass es trotzdem niemand weiss. Oder vielleicht ja doch.
Wie auch immer.
3:48AM, muede, langsam.


Gute Nacht.