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Sonntag, 31. Januar 2016

Ugly Truth

S.: Ich weiß nicht ob ich das sein soll, ich hatte großes Interesse an dir aber vllt hab ich die Seiten die ich an dir so mochte auch einfach überschätzt.

Ich: Ich bin sehr sprunghaft, ich halte es nie lange mit einem Menschen aus.

S.: Ja bitte nicht den I am so different Roman von vorne.
Ich könnte auch sagen du hattest nicht den sprichwörtlichen Arsch in der Hose mal was durchzuziehen, aber diese Debatte brächte mir nun nicht viel.

Ich: Bin ich aber scheinbar doch, sonst hättest du wohl kein Interesse an mir gefunden.

S.: Uns unterscheidet sehr viel mehr als uns verbindet. Ich würde sagen ich hatte große Lust auf deine Gesellschaft um zu sehen wie das wäre [...]. Das ist sicher zum Teil ein Kompliment aber überromantisieren würde ich das auch nicht. Feste Partnerschaften wie du sie mit deiner labilen Kartenhaus-Klette geführt hast entsprechen nicht meiner Idealvorstellung.
Doch dann kam der Moment in der sich das aus meiner Sicht von dir als leeres Gerede herausstellte und dann verliert sich daran der große Reiz.

Ich: Lag auch daran, dass bei mir da unten gar nichts mehr mit jemandem läuft, bis ich da was baumeln habe. Und du kannst dazu jetzt sagen, was du willst, weil du es ja ohnehin nicht zu ernst nimmst, aber mir ist das im Endeffekt auch egal und schon immer gewesen, denn - mit so einer Person will und werde ich keine ernsthafte Beziehung führen.

S.: Ich glaube durchaus dass du ernst nimmst was du denkst und das ist ja für dich entscheidend.
[...] und ich war auch der Meinung dass ein gemeinsamer Tag oder Wochenende mit dir sicher allgemein ganz amüsant gewesen wäre und das ließ ich dich auch die ganze Zeit über wissen und ich bekam den Eindruck dass du beides ähnlich siehst und so ärgerte ich mich letztlich nicht über eine erhöhte Telefonrechnung sondern über viel offenkundig falsch investierte Zeit.

Ich: Weißt du, ich habe damit versucht mir und ihm einen Gefallen zu tun, in dem ich es versuche und somit gleichzeitig versuche, mich etwas in meinem Körper wohler zu fühlen. Aber es hat nicht geklappt, was mich in dem Beschluss, meinen Körper anzugleichen nur bestärkt hat. Ich brauche für die Zeit, bis ich ein, ich sage mal mehr oder weniger voll funktionsfähiger Mann bin, jemanden, der mich mental unterstützt und mich als die Person annerkennt, die ich für mich und eigentlich auch im Allgemeinen bin. Und so eine Person warst du eben nicht für mich.

S.: Ich hatte nicht den Eindruck dass dir unsere Stunden nicht guttaten, aber ehrlich gesagt ist mir nun völlig gleich wie du das heute siehst und darstellen möchtest.

Ich: Wären wir mehr auf meine Gedanken eingegangen, hättest du eben beschriebenes auch gemerkt, oder hättest du eben gefragt.
Mir ist es im Endeffekt auch vollkommen egal, ich dachte, ich sage es dir, damit du verstehst, warum ich damals so gehandelt, bzw nicht gehandelt habe.

S.: Ich meine überleg mal eine Sekunde lang logisch, die Tatsache dass ich soviel Zeit mit dir verbrachte ist die ehrlichste Form um zum Ausdruck zu bringen dass ich dich als die Person ernstnahm die mir da gegenüber war. Wäre dem anders gewesen hätte ich diese Stunden nicht investiert.
Das war exakt der Punkt an dem ich dich nicht mehr für voll nahm und sich das erledigt hatte. Dass du gerne einen Schwanz hättest hab ich schon verstanden und das glaube ich dir. Dass ich versuchte dich zu unterstützen habe ich mMn auch gezeigt in dem ich dir psychoanalytische Ansätze eröffnet haben die dir letztlich evtl mehr bringen als dich an den Gedanken zu klammern dir einen Fleisch- und Hautlappen mit Hydraulikpumpe in den Schritt nähen zu lassen die niemals das sein wird was ich habe und auch wenn dir ein Gericht eine Namensänderung bewilligt, wenn auch nicht Shayn, und auch wenn du dir die Brüste entfernen lässt und dir durch Hormonpräparate ein kleines Bärtchen wächst und deine Stimme dunkler wird, du bist die gleiche Person die das hier gerade liest und auch die gleiche Person mit der gleichen Geschichte und ihren unweigerlichen Problemen. Bei diesen bot ich dir meine Hilfe und meine Gesellschaft an. Du wolltest sie nicht haben.

[...]

S.: Du warst in erster Linie letztlich sehr unhöflich und besonders in deinem pathologischen Drang unbedingt so gesehen werden zu wollen wie du gerne wärst oft etwas respektlos. Keine Angst, ich hab mich nicht in den Schlaf geweint, du bist bei mir nur unten durch.

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Ehrlich. Zusammengafasst zu hören, wie scheiße ich manche Menschen doch behandele, ohne es zu merken, hat mich doch geschockt. Ich meine, ich weiß ja, dass ich in manchen Situationen ein ziemliches Arschloch bin, aber ich war doch schon sehr perplex, als es mir dann doch mal vor Augen geführt wurde.
Im Endeffekt ist es mir egal, aber zum damaligen Zeitpunkt, was übrigens wirklich nicht lange her ist, empfand ich doch schon etwas für ihn. Mehr oder weniger. Aber abstreiten kann ich seine Worte nun wirklich nicht. Mir tut es in gewissem Maße doch schon ein wenig Leid, weil auch schließlich er Gefühle hat (Ja, das muss selbst ich mal einsehen). Ich weiß eigentlich nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Ich war eben nur ziemlich schockiert.

Freitag, 29. Januar 2016

Was ist Schlaf?

Ich habe heute nicht geschlafen, bzw gestern.
Liegt daran, weil ich alleine zu Hause bin und mich nicht vor irgendwem, oder vor mir verkriechen muss.
Es geht mir so neutral bis gut, jetzt in den 2 Tagen, wo meine Mutter nicht da ist.
Nur hasse ich es, alleine in der Wohnung zu sein, weil ich total paranoid bin, bei uns ist mal eine Person fast eingebrochen und Geistererlebnisse hatte ich auch schon, uff.
Deshalb, ich würde so gerne alleine wohnen, aber ich kann das nicht. Habe schon mit L. ausgemacht, dass wir später zusammen ziehen, haha.
Es ist 5:05h.
Ich muss gleich bzw eigentlich jetzt schon duschen gehen, mir dann Essen machen und joa. Ist deprimierend, wenn man anfängt, müde zu werden.
Aber mal im Ernst, seit meine Mutte rnicht da ist, geht es mir erstaunlich viel besser und haltet euch fest, ich habe es sogar ausgerechnet dann geschafft, mein Zimmer aufzuräumen *applaus*.
Ich meine, ich konnte ein wenig Motivation aufbringen, ich bin so stolz auf mich, haha.
Aber ich finde es seltsam, dass ich eigentlich immer noch nicht sagen kann, wie es mir geht, da es mir so unglaublich neutral geht, also eigentlich nicht mal mehr neutral, eher so, als wäre da gar kein Gefühl. Ist schwer zu beschreiben. Aber das ist trotzdem auf jeden Fall besser, als wenn es mir schlecht geht. Weil so ein Stadium bei mir nicht zu Suizid führt.
Mal sehen, wie sich das wieder ändert, wenn meine Mutter wieder da ist.

Montag, 25. Januar 2016

All Alone

Es fickt einfach meinen Kopf, das Gefühl, dass man von keinem Teil seiner Eltern, nichtmal dem Stiefelternteil akzeptiert und respektiert zu werden. Oder von irgendjemand anderem aus der Familie. Hatte grade deshalb Streit mit meiner Mutter, so wie jeden Tag.
Ich kann mit niemandem über das reden, was mich belastet.
Der Tod ist so einfach. Meine automatische Antwort in meinem Kopf zu Dingen, die nicht wie geplant laufen, ist momentan "Ich will mich umbringen."
Das Traurige ist, dass ich nichts und niemanden habe, der mich irgendwie auf dieser Welt halten könnte.

Kennt ihr das, wenn ihr so weinen müsst, dass ihr euren Mund soweit aufreißt, dass ihr am liebsten ganz laut schreien wollt, ihr aber wisst, dass ihr nicht könnt, weil es sonst jemand bemerken würde?
Ich ehrlich gesagt habe keine Kraft mehr, jeden Tag so zu weinen.
Es tut halt einfach so weh, wenn es selbst deiner Mutter egal ist, wie du dich fühlst.
Ich meine, meinen Vater juckt es schon nicht/hat es auch noch nie, aber jetzt auch noch meine Mutter?
Ich schaffe das nicht mehr. Ich strenge mich so hart an, in dieses System reinzupassen.
Ich binde mir meine Brüste sogar so argh weg, dass ich kaum mehr Luft bekomme und trotzdem interessiert es sie einfach nicht?
Meine Mutter hat vorhin so meinen Geburtsnamen gesagt und ich darauf: "Wie heiße ich?"
Von ihr kam dann erstmal nichts.
Ich: "Sag es, ich will den Namen hören."
Sie: "Goppel"
Das ist mein Nachname, wow. In der Therapie heuchelt sie meiner Psychologin immer was vor indem sie nur da den Namen Shayn für mich benutzt und mit ach und Krach er zu mir sagt, weil meine Therapeutin immer richtig schief anguckt.
Aber wenn ich das mache, ist es ihr egal.
Sie versucht es immer auf was anderes zu schieben.
Ugh, ich würde gerne weiterschreiben, aber ich kann nicht. Ich heule jetzt schon wie 'n Bekloppter, es würde mich umbringen, wenn ich jetzt diesbezüglich noch mehr schreiben würde, weil ich das tatsächlich einfach nicht verkraften kann.

Sonntag, 24. Januar 2016

Klickt auf den Link. Ich finde die Geschichte toll.
Klick' mich!

Ich höre in letzter Zeit viel zu viel melancholische Musik.
Ich weiß nicht, woran das liegt, aber ich kann mich momentan so gut damit identifizieren und ich finde gewisse Klavierstücke, wie zB das von dem YouTube Video so unglaublich schön.

Ich bin schon das ganze Wochenende über dabei, Sims zum Laufen zu bringen.
Also ich installier emir die ganze Zeit Inhalte, klatsch' die dann alle zusammen in meine Downloads und dann sind zwischen den 300 Dateien meistens so 2, die sich nicht vertragen. Und die muss man erstmal finden, haha.
Aber ich habe so schöne Sims gemacht und denen ein wundervolles Haus gebaut.
Ich kann euch mal was davon zeigen.










You might have all the appearance of the class clown, but all your jokes cover up just how awkward you feel. Above all else, you just want to be loved, but live in constant fear that if people learn who you really are, they won't even like you any more. You know how silly that probably is, but it's just so hard to relax... especially around someone you might have a crush on.

Ein weiteres erschreckendes Testergebnis,weil es eben so gut auf mich zutrifft.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Ich will grade einfach nur sterben.
Ich will einfach nur verschwinden.
Die Schnitte sind so lächerlich winzig, haha.
Ich muss mir unbedingt neue Klingen kaufen.
Manchmal denke ich an Leute aus meiner Vergangenheit und das scheint alles irgendwie so weit weg, als hätte ich nie Kontakt mit ihnen gehabt. Ich finde sowas tragisch.

Dienstag, 19. Januar 2016

Masks

Jeder Mesch trägt seine eigene Maske. Jeder hat eine Andere.
Und der einzige Ort, wo ich meine ablege, ist hier.

Unten habe ich mich gezeichnet. Ich kann mich nicht für einen Weg entscheiden.
Links habe ich eine sehr monotone Depression und ein sehr monotones Leben dargestellt.

Rechts die Depression, für die ich mich bisher immer entscheiden habe. Dieser helle Tropfen ist die Maske der Depression. Sobald man aber erkennt, was sich eigentlich dahinter befindet, ist es schon zu spät. Denn dann ist man schon gefangen. Man fängt an, außerhalb der Box zu denken, was einerseits gut und andererseits schlecht ist.
Einerseits ist es toll, dass sich die Gedanken soweit entfalten können, wovon man nie gedacht hätte, dass es möglich wäre, allerdings wird einem auch genau das zum Verhängnis. Sobald du in der Lage bist, die Kodierung des Systems aufzuheben, in dem man lebt, hat man verloren.
Aber lustigerweise führen beide Wege zu Suizidalität; der eine schneller der andere langsamer.

Sonntag, 17. Januar 2016

Danke GEMA, dass ich hier nur die Nightcore Version veröffentlichen kann.
Danke, wirklich! *ironie off*

Das Bild ist schon etwas älter, ich hatte mal ein wenig Lust, mit meinem Blut herumzspielen, wo schoneinmal das ganze Waschbecken damit voll war. Ich liebe ja mein Blut.


Glückl-ICH

Ich finde das ziemlich krass, jetzt, wo ich alle Bilder mal zusammengebracht habe, haha.
Ich finde, man kann doch ziemlich deutlich erkennen, dass ich ab April 2014 ziemlich genau wusste, wo ich hingehöre. Ich habe mich bis August 2014 allerdingt nicht getraut, so auf die Straße zu gehen, weil sich da irgendwas in mir dagegen gesträubt hat. Ich hatte so Gedanken wie "Was wäre wenn, die Menschen in mich hineinsehen könnten und sehen, dass ich nicht dazugehöre?"
Ich habe versucht, 'Normal' weiterzuleben, bis ich mich dann allerdings aber im August geoutet habe, mit die Brüste mit Panzertape weggebunden habe und es halt einfach nicht mehr ging. Ich habe auch deshalb die Schule gewechselt, da ich auf einer Mädchenschule war. 
Ich dachte, auf meiner neuen Schule würde es besser werden.
Ich hatte mich geirrt. 
Ich wurde ausgestoßen.
Ich wollte mich schon so oft umbringen und dennnoch lebe ich den heutigen Tag und atme noch.
Ich schätze, irgendwas in mir möchte kämpfen, kämpfen, dass sein wahres Ich endlich annerkannt wird.
Ach und übrigens, ich habe mich nicht geschminkt, um als weiblich annerkannt zu werden.
Ich mag es einfach und ich mag androgynes Aussehen. Allerdings sehe ich mich nicht mehr als Mädchen, egal, wie viel Make-up ich trage, haha.

Donnerstag, 14. Januar 2016

"BOY"


I am not real.

Ich hätte mich heute tatsächlich beinahe umgebracht. Wäre der Zug nicht so langsam gewesen. Ich hätte mich einfach davor geworfen.
Und dieses Gefühl, was bei mir zum Suizid führt, hatte ich heute den ganzen Vormittag. Ich weiß nicht, warum. Vielleicht, weil ich wieder angefangen habe, über mich nachzudenken, über mich zu schreiben?
Ich habe ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich nicht beschreiben kann, wie ich mich fühle. Dieses Gefühl von Taubheit, Leere.
Haha, scheiße, ich hoffe, dass das nicht anhält. Denn wenn es das tut, liegt meine Leiche in den nächsten Tagen irgendwo rum. ich wünschte, ich würde mich verstehen, ich wünschte, ich könnte mir selbst helfen.
Lacht mich ruhig aus, aber das Einzige, für das ich noch lebe, sind Yaois, weil die mich irgendwie glücklich machen. Ja, das klingt wirklich lächerlich, aber das ist momentan das Einzige, was mich noch in gute Laune versetzen kann, zumindest für länger, als für 5 min. Heute in der Schule bin ich mit meinen  Gedanken total abgedriftet und habe mir vorgestellt, wie ich am Bahnhof rumlaufe und wie mich ein Zug erwischt. Und das hat sich wirklich real angefühlt, obwohl ich nicht geträumt habe. Außer der Aufprall, ab da hat sich Alles sehr taub angefühlt. Ich war den ganzen Vormittag niedergeschlagen, wie man sich vielleicht denken kann.
Ich wollte unbedingt darüber reden, aber als mich meine Sitznachbarin dann gefragt hat, konnte ich es einfach nicht über die Lippen bringen. Das war so ein riesen Kloß, der mir da im Hals gesteckt hat.
Und als ich es dann zumindest zu einem kleinen Teil geschafft habe, ihr es zu erzählen, konnte ich es nichtmal wirklich erst rüberbringen (so, wie ich es auch sonst nicht kann) und sie konnte es entweder nicht ernstnehmen oder nicht mit meinen Worten umgehen.

Verdammt, ich muss mir neue Klingen kaufen. Ich muss diesen Druck loswerden, aber ich habe keine scharfen Klingen mehr hier. 
Ich muss jetzt stumpfe zusammenraffen, na toll.
Bei meiner letzten größeren "Schnipplerei" habe ich mir sogar etwas von meinem Blut abgefüllt, das mag ich ziemlich gerne.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Sein, oder nicht sein - Das ist hier die Frage

Heute war... Naja. Die Gedanken werden stärker. Die Vergangenheit beginnt, mich einzuholen. Als ich heute Mittag grade am Lachen war, kamen mir schlagartig
die Tränen und ich habe gedacht, dass ich mich gerne umbringen würde.
Meine Motivation geht wieder den Bach runter. Ich habe nicht einmal mehr die Lust, zu atmen. Wenn ich darüber nachdenke, muss ich wieder zittern. Kein Zittern, weil mir kalt ist, das ist eine andere Art von Zittern. Das sind Gedanken, die dafür verantwortlich sind. Gedanken, die dafür sorgen, dass meine Körpertemperatur herunterfährt. 
Ha, ha. Ich will sterben.

Sterben, damit ihr seht, wie schlecht es mir ging. Damit ihr euch endlich für eure Taten verantwortlich macht und euch schuldig fühlt. Damit ihr euer ganzes restliches Leben damit verbringen könnt, darüber nachzudenken, was ihr mir bezüglich falsch gemacht habt und damit ihr eure Fehler endlich einseht. Damit ihr euch entschuldigen wollt, es aber nicht mehr könnt, weil es zu spät ist. Damit ihr jeden Tag diese Last auf euren Schultern tragen dürft. Damit ihr endlich einen Teil des Schmerzes spürt, den ihr mich jeden Tag habt spüren lassen. Damit ihr anfangt, euch zu hassen und damit ihr endlich versteht, wie sich das anfühlt, in diese tiefe dunkle Leere gezogen zu werden. Und damit ihr versteht, dass man dort auf Ewig gefangen ist.

Es gibt keinen Ausweg. Nicht in diesem Leben.
"I’m too tired to kill myself and too tired to save myself. I’m too god damn tired to do anything except lay here drowning in my misery."

When I die I'll go to heaven because I've spend my time in hell

In letzter Zeit wird es schlimmer. Das mit der Suizidalität. Denke besonders morgens immer daran. Ich weiß nicht, das ist ungesund, haha.
Hach, ich bin so allein. Aber ich finde das auch irgendwie gut. Ich bin gerne allein. Ich finde es viel zu anstrengend, immer etwas mit Menschen zu unternehmen, oder so. Ich bin lieber alleine, schlafe, oder sitze am PC. Ich verkrieche mich lieber in der digitalen Welt.
Wenn ich zufrieden mit mir selbst wäre, würde sich das vielleicht ändern. Zumindest würde ich dann wahrscheinlich öfter rausgehen, da ich dann kein so schlechtes Gefühl mehr dabei hätte. Aber vielleicht auch nicht. Was weiß ich.

Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Die meisten Menschen in meinem Umfeld sprechen mich ja noch mit "sie" an. Ich verstehe nicht, dass sie nicht verstehen, dass das, wie sie mich anreden, so wichtig für mich ist. (Was ein Satz, haha).
Nein, mal im Ernst. Mit solchen kleinen Sachen macht man mir ein ganzes Stück meiner Lebensqualität kaputt. Wieso sind sie denn so resitent dagegen, soetwas zu verstehen? Sehen sie nicht schon meine Arme? Es ist ja nicht so, dass ich mir die aus Spass aufschneide.
Naja gut, ich habe mir schon aus verschiedenen Gründen mein Fleisch aufgeschnitten.
Wegen Phil, oder weil ich damals, noch nicht wusste, was mit mir los ist. Weil mich das Gefühl innerlich zerissen hat. Weil meine Therapeuten mir eingeredet haben, welche die Gründe seien, warum es mir so schlecht geht. Sei es, weil ich meinem Vater Ewigkeiten egal war und er einen Scheiß auf mich gegeben hat, oder weil ich damals eine kleine Schwester bekommen habe und meine Mutter einen neuen Mann gefunden hatte.
Ich habe ja wirklich schon Ewigkeiten Depressionen. Seit 6 Jahren, in etwa.
Und das Schönste an der ganzen Sache ist ja, dass mich jetzt, wo ich weiß, wo das Problem liegt, die Menschen immer noch nicht so behandeln, wie ich das gerne möchte.
Wirklich, ich hätte mir so gerne gewünscht, dass das ein Problem gewesen wäre, was ich hätte selbst lösen können und nicht dabei auf Andere angewiesen bin. Das Gefühl, dass man auf Andere angewiesen ist, macht mich krank. Es hat mich auch schon immer krank gemacht. Weil ich Menschen verabscheue. Weil ich die schlechten Seiten der Menschen kenne. Sogar mehr als zu gut. Selbst jetzt, wo es nicht mehr so schlimm ist, wie damals, erlebe ich sie immer noch tagtäglich.
Wisst ihr, ich kann mir keinen Wert geben, solange mir Andere auch keinen Wert geben. Siehe bis Mitte dieses Jahres. Ich war so am Ende. Meine Klasse hat mich so fertig gemacht. Jeder Tag war die absolute Hölle für mich. Ich habe damals fast jeden Tag geweint, ich wundere mich, wie ich es noch bis heute hierhin geschafft habe. Jetzt, wo ich das scheibe, und mich wieder an die Zeit zurückerinnere, kommen mir schon wieder die Tränen. Ich habe es so statt gehabt. Ich hatte diese Art von Einsamkeit einfach so satt. Ich war mehr als allein, zu der Zeit. Ich hatte keine Freunde, hatte permanenten Streit mit meiner Mutter, hatte niemanden, außer diesen Blog und die Menschen, die diesen hier lesen, an den ich mich wenden konnte. Ich habe gesagt bekommen, dass es besser wäre, wenn ich sterbe. Und das habe ich auch jeden Tag zu spüren bekommen.
Diese Zeit war der reinste Alptraum für mich. Schlimmer als die, die ich zT immer noch habe.
Weil dieser Alptraum allgegegnwärtig war. Er hat einfach nicht aufgehört.
Ich habe mich auf der Klassenfahrt damals auch fast umgebracht.
Weil diese Höhe des Hotels der sichere Tod für mich gewesen wäre.
Ich wundere mich, wieso ich mich damals nicht gegen meinen Selbsterhaltungstrieb entscheiden konnte. Es wäre besser gewesen. Der Tod ist zwar ein Ultimatum, aber mit Sicherheit besser, als diese Hölle, in der ich gelebt habe. Andererseit will ich aber auch als Junge, als Mann in Erinnerung bleiben. Ich möchte, wenn meine kleine Schwester mal groß ist, ihr Bruder für sie sein. Ich möchte für meinen kleinen Bruder sein großer Bruder sein. Ich möchte, dass mein Vater mich seinen Freunden als sein Sohn vorstellt. Das gleiche gilt uach für meine Mutter.
Ich möchte Briefe bekommen, auf denen "Herr G." steht. Ich möchte, dass auf meinem Grabstein Shayn Nathan G. steht.
Es ist so eine Qual für mich, an mir runterzuschauen und zu sehen, dass dort kein Penis ist, und dass dort Brüste sind. Ich hasse das so. Ich weiß, ich kann nichts dafür, so geboren zu sein, aber das bringt mich dazu, mich selbst zu hassen, weil ich so bin, wie ich bin.
Ich habe beim scheiben dieses Textes bestimmt schon einen Liter Tränen vergossen, weil es einfach so weh tut, sich das mal wirklich vor Augen zu halten. Man fühlt sich einfach nicht gut genug. Als wäre einfach kein Platz für jemanden wie mich auf dieser Welt.
Dies ist das letzte mal, wo ich versuche, positiv in die Zukunft zu schauen, obwohl das eigentlich gegen meine Prinzipien ist. Ich hoffe ein letztes Mal, dass sich mit der Hormontherapie mein Problem langsam legt. Ansonsten gebe ich auf. Für immer. Schießlich verletzt einen nichts mehr, wenn man tot ist. Kein Schmerz, kein Leid, ein ewiges Nichts.

Montag, 11. Januar 2016

Wieso poste ich im Augenblick so viel?

Turn everything into art.

Delete my existence

Ich habe genug gesehen, um zu wissen, dass ich nicht für dieses Leben gemacht bin, mhm.
Ich bin nun schon seit 2:00h wach, weil mein Schlafrhythmus really fucked up ist. Je mehr ich über mich und mein Leben schreibe, desto absurder ist es. Ich bin ein Paradoxon. 
Einerseits möchte ich, dass ich jemand nahestehenden habe, andererseits drücke ich jeden von mir weg, der mir zu nahe kommt und hasse ihn dann dafür, weg zu sein.
Das mit Simon stimmte; Ich war zu voreilig. Er war definitiv nicht "Der Mensch für mich allein".
Und ich denke, ich weiß auch, weshalb ich so zwanghaft wieder nach einer Beziehung suche: Ich brauche einen Ersatz für Phillip. Habe ich besonders während der Beziehung mit ihm gemerkt, dass er für mich wohl doch nur ein Ersatz war.

Boah, ich merke grade richtig, wie ich einfach keine Lust mehr habe, hieran weiterzuschreiben. geschweige denn, Lust auf irgendwas. Mir ist grade schwindelig, und mein Herz fühlt sich an, als würde es platzen. Ich habe keine Ahnung, warum.

Denn das Einzige, was ich über mich weiß, ist, dass ich nichts über mich weiß.

Write Home

https://www.youtube.com/watch?v=-Y_iGf2Vjnw

I know that we're in trouble here 
And that people had their doubts 
They say that everyone, everywhere deserves someone dear 
But I just have no faith in that 
So I will bandage your wounds 
I'll cover your hurt 
Take back what I said 
Things you did not deserve 
But now three days later 
And I've still had no word 
No message or warning 
Of things you have learned

Days turn to weeks 
And I forget your face 
I'm sorry my love 
I lie here disgraced 
So I'll do this for you 
I need you to feel it 
It will hurt but it will heal 
So I hope you believe it
Don't say goodbye 
There's just no good to it 
This space in my chest 
Desperate to fill it 
And the feeling of sinking goes on 
It goes on 
Until I reach your shore 
There is nowhere I'd rather belong

As we sat there on the bench at night
We talked about our lives under street light,
You sat there you smiled
No we'll never, we'll never grow old
But the past is the past and I learned from the last
Time that we were close I'm now on my own
And you'll sit there, you'll smile
And think about the time that I called you mine
You were mine

Well it seems there is nothing I can do 
No there is nothing I can do 
Reaching out to touch it 
So desperate just to clutch it 
My knuckles turn to white 
And my blood begins to drip to the floor

So where is your compassion dear? 
Do you have to hide it away? 
Is there something you have trapped deep inside? 
Like a bird in a cage 
Desperate for you to set free 
Now I'm starting to wonder here 
Darling, if your heart is so small
(There's no relief)
That if we kept on going in circles 
It would shrink and it would fade 
Until there was nothing 
No heart at all

I don't know how I always find a way to forgive you, but I do.

Ich.. Ich sehe wahrscheinlich Phillip bald wieder. Seit 435 tagen fehlt er mir so verdammt sehr. Ich will niemanden mehr so sehr lieben, wie ihn.
Ich bin nämlich in einer Whatsapp Gruppe mit ihm, die schon lange existiert, und wir uns Alle mal treffen wollten.
So. Entweder brache ich in Tränen aus, wenn ich ihn wiedersehe, bin wütend oder wir ignorieren uns. So wie er mich auch ohnehin schon ignoriert.

Ich habe letztens einer guten Freundin von ihm erzählt. Oder meinen besten Freundin, ich weiß nicht, bin mir mit der Bezeichnung noch nicht ganz im Klaren.
Ich habe mich wieder an seinen Blick erinnert, exakt. 
Danach bin ich erstmal für eine halbe Stunde auf der Toilette verschwunden und habe geheult, haha.

Hier, das sind die letzten Nachrichten, die ich ihm geschrieben habe.
In den Voicemails bin ich am weinen, weil das der Moment war, in dem ich fast gestorben bin. Als ich im Bad lag und gemerkt habe, wie sich das Leben langsam von mir verabschiedet.

Wird Zeit, dass ich über ihn hinwegkomme.

Die Alpträume haben abgenommen, seit ich meine Antidepressiva abgesetzt habe. Ich weiß, ich sollte das nicht tun, wegen körperlicher und seelicher Abhängigkeit, aber naja., es ist so, wie es ist.

Es ist komisch. Ich kann seit Tagen nicht mehr beschrieben, wie ich mich fühle. Ob ich glücklich, oder traurig bin. Es ist so neutral irgendwie. Nicht in dem Sinne neutral, eher so leer. 

Einerseits bin ich froh, dass die Ferien vorbei sind, andererseits auch nicht. Ich kann dort zwar Menschen sehen, die ich mag und wieder zeichnen (weil ich das zu Hause nie bis selten mache), allerdings treffe ich dort auch häufig auf Intoleranz. Wenn ich dort zB Lehrer korrigiere, bezüglich Name und Pronomen, meint so ein kleiner B****** immer meinen Geburtsnamen sagen zu müssen und so eine Scheisse vonwegen "Ne, du bist kein Kerl, mimimi".
Sowas zu hören geht so gegen mich. Ich würde sochen Menschen so gerne die Kehle aufschneiden. Es ist unglaublich, was ich für einen Hass auf sowas habe. Ich will diese Gedanken gar nicht weiter spinnen, das ist nicht gut, haha.
Aber ich denke, es ist angekomen, wie sehr ich sowas verabscheue.

Ich denke so oft ans Aufgeben, allein, wegen solchen Momenten. Cis-Menschen können sowas nicht nachvollziehen. Ich würde ja sagen, es macht mir Angst, dass ich nicht mal mehr weiß, ob ich leben oder sterben will, allerdings stehe ich dem neutral gegenüber. Keine Ahnung, ich denke, ich bin mit 18, oder sobald ich ausgezogen bin, sowieso weg vom Fenster.
Ich bin mir sehr sicher, dass der nächste Suizidversuch mein Letzter sein wird, da ich dann zu drastischeren Methoden greife. Keine, die man abbrechen könnte, wie meine Letzten.
Kohlenmonoxid-Vergiftung : Überlebt (wenn auch nur knapp)
Ersticken mit Tüte über'm Kopf: Überlebt.

Man sagt, durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zu sterben, wäre schmerzlos, aber das ist es nicht. Man merkt nämlich sehr genau, wie alles sehr langsam mit einem zu Ende geht, und verdammt, zieht sich dieser Prozess. 
Ich sass über eine Stunde in diesem Raum, ich hatte fast die Hoffnung aufgegeben, dass etwas passiert, bin dann mal aufgestanden, um zu sehen, wie's um mich steht.
Da war dann das erste Anzeichen: Schwindel. Sehr starker.
Ich setzte mich dann für eine weitere halbe Stunde hin. Man fängt an, zu zittern. Sehr schnell zu atmen, weil man allmählich (?) keine Luft mehr bekommt. Das führt übrigens auch zu ziemlich starken Schmerzen in der Brust.
Wie ich es aus dem Raum geschafft habe, ist so ein Rätsel für sich. Ich bin schließlich schon zusammengesackt, als ich das Fenster aufgemacht habe. ich erinnere mich noch, wie ich in meinem Bett lag und keine Luft mehr bekam und um Luft ringen musste. Auch, wenn ich mich kurz davor für's Leben entschieden hatte, hätte ich keinen Krankenwagen gerufen. Ich wollte mir die Blöße nicht geben. Wenn's das gewesen sein sollte, dann wäre es wohl so, dachte ich mir. Auch, wenn ich sehr Angst hatte, trotzdem zu sterben, in dem Moment. Das Gas hat einen nämlich ab einem gewissen Punkt auch unglaublich schläfrig gemacht, allerdings konnte ich wegen den Schmerzen in meiner Brust nicht einschalfen und der wohl viel entscheidendere Grund war, dass ich mir ziemlich sicher war, dass ich wohl sterben würde, wenn ich schlafe.
Aber, falls ich mich doch nochmal wirklich ernsthaft für den Suizid entscheiden sollte, was momentan nicht so ist, weil ich mir eher unschlüssig bin, gibt es exakt diese Möglichkeiten für mich: Zug, Hochhaus, Gift, Narkosemittel. Und exakt, diese Methoden kann man nicht Rückgängig machen, da sie zu schnell gehen. Am liebsten würde ich mir die Kugel geben, was ich wahrscheinlich auch schon gemacht hätte, wenn ich eine Waffe hier hätte, aber ja. Dafür muss man ersteinmal an eine Waffe kommen.

Ich überlege, den Kontakt unter einer Bedingung nach Anfang meiner Hormontherapie mit meinem vater abzubrechen. Ich stelle ihm die Bedingung, dass er mich mit "Shayn" und "er" ansprechen soll. Ansonsten würde ich ihn nicht mehr sehen wollen. Mal sehen, ob ich das mache. Es steht noch offen, aber um ehrlich zu sein, ist es gar nicht so unwahrscheinlich.