Und dieses Gefühl, was bei mir zum Suizid führt, hatte ich heute den ganzen Vormittag. Ich weiß nicht, warum. Vielleicht, weil ich wieder angefangen habe, über mich nachzudenken, über mich zu schreiben?
Ich habe ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich nicht beschreiben kann, wie ich mich fühle. Dieses Gefühl von Taubheit, Leere.
Haha, scheiße, ich hoffe, dass das nicht anhält. Denn wenn es das tut, liegt meine Leiche in den nächsten Tagen irgendwo rum. ich wünschte, ich würde mich verstehen, ich wünschte, ich könnte mir selbst helfen.
Lacht mich ruhig aus, aber das Einzige, für das ich noch lebe, sind Yaois, weil die mich irgendwie glücklich machen. Ja, das klingt wirklich lächerlich, aber das ist momentan das Einzige, was mich noch in gute Laune versetzen kann, zumindest für länger, als für 5 min. Heute in der Schule bin ich mit meinen Gedanken total abgedriftet und habe mir vorgestellt, wie ich am Bahnhof rumlaufe und wie mich ein Zug erwischt. Und das hat sich wirklich real angefühlt, obwohl ich nicht geträumt habe. Außer der Aufprall, ab da hat sich Alles sehr taub angefühlt. Ich war den ganzen Vormittag niedergeschlagen, wie man sich vielleicht denken kann.
Ich wollte unbedingt darüber reden, aber als mich meine Sitznachbarin dann gefragt hat, konnte ich es einfach nicht über die Lippen bringen. Das war so ein riesen Kloß, der mir da im Hals gesteckt hat.
Und als ich es dann zumindest zu einem kleinen Teil geschafft habe, ihr es zu erzählen, konnte ich es nichtmal wirklich erst rüberbringen (so, wie ich es auch sonst nicht kann) und sie konnte es entweder nicht ernstnehmen oder nicht mit meinen Worten umgehen.
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