My name's Shayn Yannik. I'm 18 y/o, transgender and from germany.
Sonntag, 4. Februar 2018
Mit jemandem schlafen, der einem nichts bedeutet, ist einfach. Du machst dir um nichts Gedanken. Aber was bringt mir das? Ich habe davon sowieso nichts.
Mein Problem und mein Segen ist, dass ich immer viel zu schnell den Bezug zu Personen und Situationen verliere.
Am Samstag ist mir was passiert.
Ich habe ein bisschen Alkohol getrunken, aber es war nicht der Rede wert, weil ich nicht wirklich angetrunken, geschweige denn betrunken war.
Montag, 1. Januar 2018
Ich lag nun da, ohne ein Shirt und mit Hose und er nur in Boxershorts. Ich lag auf seiner Brust, binnen Sekunden war ich gewärmt. Ich strich langsam und zärtlich über seine Haut. Er hatte seinen Arm um mich gelegt und ab und an streichelte er mir über meinen Oberarm und mein Schulterblatt. Aber letztendlich habe ich mir gewünscht, du wärst an seiner Stelle gewesen.
Du riechst aber anders, du fühlst dich viel zarter an. Deine Hände sind weicher und schmaler. Du berührst mich anders.
Ich liege im Bett und rieche immer noch seinen Geruch auf meiner Brust.
Ich fühlte mich ein wenig in Trance, dennoch war ich so nüchtern, als es passiert ist. Ich hatte nichts dagegen, es war wohlig warm und ich fühlte mich ein wenig geborgen, aber es fühlte sich einfach seltsam an.
Mit jedem Atemzug schleicht mir sein Duft in die Atemwege. Irgendwann musste ich mich lösen, weil es sich nicht mehr richtig angefühlt hat.
Ich habe versucht, mir dich in Gedanken vorzustellen, aber die Erinnerungen sind zu verschwommen. Ich weiß nicht mehr, wie dein Gesicht aussieht, wenn du direkt vor mir stehst. Ich kann mich nur an dein Gesicht von Fotos erinnern, aber nicht an das Echte. Dafür kann ich noch ganz genau sagen, wie sich deine Lippen angefühlt haben, als wir uns geküsst haben oder wie sich sämtliche andere Stellen deines Körpers angefühlt haben, die ich berührt habe.
Kurz vorher lag mein Exfreund in meinem Schoß und ich habe seinen Kopf gestreichelt. Merkwürdigerweise hatte ich bei ihm nicht das Problem, dass ich es abstoßend fand. Ich fühle mich zwar in keinster Weise mehr zu ihm hingezogen, aber bei ihm war es vollkommen in Ordnung. Vielleicht, weil er Klamotten anhatte? Oder es liegt an der Beziehung, die wir zueinander haben. Ich könnte mich zwar nicht so ganz mit dem Gedanken anfreunden, in seinen Armen zu schlafen, oberkörperfrei und in der Situation wie eben erzählt, aber wahrscheinlich würde ich mich bei ihm tatsächlich wohler fühlen.
Dienstag, 19. Dezember 2017
Mein Magen gummelt, er tut schon fast weh vor Hunger, aber ich würde keinen Bissen herunterbekommen. Ich komme kaum aus dem Bett.
Die Dinge fühlen sich so unantastbar, so weit weg an. So statisch. Es fühlt sich an, als könnte ich nichts greifen, wenn ich meine Hand ausstrecke. Alles ist so weit entfernt.
Realisation schneidet tiefer, als es eine Klinge je tun könnte.
Ich weiß nicht, wann das letzte Mal war, wo ich mich so fühlte. Ich weiß nicht, ob es überhaupt jemals ein letztes Mal gab, was das angeht. Es fühlt sich so frisch an, als wäre es das erste Mal.
Es ist nicht direkt Trauer, was ich fühle. Eher das Gefühl eines drückenden Unbefriedigtseins. Ein einnehmendes Gefühl von Sinnlosigkeit.
Ich fühle mich, als würde ich in einem traurigen Film gefangen sein, ohne auch nur jegliche Möglichkeit zu haben, auszubrechen. Als wären mir Ketten angelegt worden, schwere Ketten aus Blei, die mir die Möglichkeit nehmen, mich zu bewegen, mich auszubreiten. Als würden sie mir die Luft abschneiden.
Die Suche nach eines "Sinns" ist vergebens, darum geht es mir auch nicht.
Ich glaube nur, etwas erkannt zu haben. Als wären sinnbildlich alle Stränge jener Verbundenheit zu Allem gekappt worden, ohne Rücksicht auf irgendwas zu nehmen.
Als würde ich verzweifelt versuchen, diese zurückzuholen, diese wieder vollkommen zu machen, was aber absolut unmöglich ist.
Alles, von dem ich glaubte, dass es greifbar ist, fühlt sich so schwammig an. Wie ein bruchfester Brocken Granit, der erst bröckelt, seine Stoffeigenschaft langsam ändert, sich die Krümel nun verflüssigen und schmelzen und sich langsam aber sicher in Luft auflösen.
Ich würde sogar soweit gehen und es als unfair betiteln, dass ich all diese Gefühle erleben muss. Keinem Wesen dieser Welt würde ich soetwas aufbürden wollen. Nicht einmal meinem schlimmsten Feind. So ein Gefühl von kompletter Isolation, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Leere hat kein Geschöpf dieser Erde verdient. Es ist abartig, soetwas zu fühlen. Eigentlich ist es sogar utopisch, zu versuchen, diesem Ganzen einen Namen zu geben. Es ist ein bisschen von allen erdenkbaren negativen Gefühlszuständen, gemischt mit einer tiefgehenden Leere.
Das qualvollste ist der Gedanke, dass das nie ein Ende finden wird. Dass mich soetwas bis ans Ende meiner Tage begleitet. Selbst das komplette Unterbinden dieses Gefühls ist nicht realisierbar, da es immer wieder zu einem gewissen Teil durchsickert.
Ich wusste nicht, dass dieser negative psychische Zustand so schlimm werden kann, dass er sogar den Kreislauf beeinflusst. Ich konnte gestern kaum laufen, ohne den permanenten Gedanken zu haben, dass mir gleich schwarz vor Augen wird und ich umkippe. Ich muss hier an der Stelle anmerken, dass ich einen nahezu perfekten Kreislauf habe, da er eigentlich konstant stabil ist und ich auch noch nicht einmal in meinem Leben einen Schwächeanfall hatte, wenn es nicht grade mit meiner Essstörung zutun hatte.
Es beruhigt mich, dass ich durch diesen Blog immer eine Rückzugsmöglichkeit habe, die ich nutzen kann, wenn es am schlimmsten ist. Dass ich mich nicht verstellen muss, dass ich einfach sein kann, wer ich bin, meinen Gedanken freien Lauf lassen kann.
Mittwoch, 1. November 2017
777
bent but not broken
Augen rollen
Fritz Cola Wassermelone
Volvic Pfirsich
Pfanner Waldbeere und Wildkirsche
Corgis
Just visiting this planet
Fav Food, Süßkartoffelwürfel & Grilled Cheese
Apfelmus
Doritos
Lola
Aylin
"Bist du das? Als du jünger warst?"
Wenn er lächelt, zieht er den Mund zusammen und die Mundwinkel leicht nach oben ":>"
Fahrraddraiger
Er schnarcht, in der letzten Nacht schlief er die ganze Zeit mit dem Gesicht in meine Richtung.
yee
Brille
Awful things
kann bei dir 1 retard sein
8h schlaf
adrian von northlane
melonpan
frappuchino?
geister, auren, schutzengel
mann, um die 40, graue haare, der sich erhangen hat
2 personen in schwarzen klamotten, standen an einem zaun, zeigten auf uns
binaural beats "drittes auge"
die tusse bei der ich mal in therapie war in bad münster, mit den schüssler salzen und dem ja nein arm scheiß
verliere sehkraft, konzentrationsfähigkeit, erinnerungsvermögen, höre schlechter, bekomme extrem dünnes haar
Möchtest du mal kosten?
Wenn ich versuche, die Tage so durchzugehen, starte ich bei Mittwoch Morgen. Ich erinnere mich an meine super schlechte Laune, als er sagte, dass er an der falschen Haltestelle ankam und schrieb, dass er nun zum Hbf läuft. Ich habe mir die Mühe gemacht und ihm die Daten der Haltestellen geschickt, zu denen er laufen kann, damit er an am Hbf ankommt. Wie er später meinte, habe er diese wohl ignoriert und lief einfach los. Ich war genervt, da sein Handyakku leer war und ich, der auf der Domtreppe saß, nicht wusste, wo und ob er überhaupt ankommt, geschweige denn, wie lange das wohl dauern würde.
Ich malte mir die schrecklichsten Szenarien aus, das ging so weit, dass ich es schon in Erwägung gezogen habe, dass er womöglich gar nicht kommen würde und alles nur Fake war.
Soweit, so gut. Ich überbrückte mir die Zeit, indem ich mich bei einer Person über die Situation aufregte; mein Handyakku war währenddessen auch langsam am sterben.
Anderthalb Stunden vergingen und ich bekam die Nachricht, dass er nun am Hauptbahnhof sei, aber eben auf der anderen Seite.
Ich lief ihm entgegen und wusste erst nicht, wie ich ihm begegnen sollte, da ich unglaublich wütend war. Zu dem Zeitpunkt hatte ich einige Nächte nicht geschlafen und konnte mich nur einmal dazu zwingen, ca. 2h zu schlafen, welche aber nicht sehr erholsam waren.
Allerdings nahm ich ihn schlussendlich doch kurz in den Arm, war aber laut seiner Aussage wohl am Anfang sehr schweigsam/ ruhig.
Wir suchten kurz nach einer Möglichkeit zum Frühstücken, da wir dann aber festgestellt hatten, dass man sich nirgends im Bahnhof hinsetzen konnte, bewegten wir uns zu einem Rewe to go und kauften uns dort ein paar Kleinigkeiten.
Er kaufte sich 2 kleine Buritos von der Marke Matsu, meine ich und einen Smoothie von Innocent. Ich nahm mir eine Packung zerkleinerter Kokosnuss, ebenfalls einen Smoothie und ein Wasser mit, aber im endeffekt reichten mir diese drei Dinge, um den Tag zu überstehen, da ich nicht sonderlich hunger hatte.
Da es keine Möglichkeit gab, um sich hinzusetzen, gingen wir wieder zur Domtreppe und aßen dort.
Es war sehr awkward anfangs, ich konnte ihm so gut wie gar nicht in die Augen schauen. Ich verspeiste einen Bruchteil meines gekauften Essens, während wir uns unterhielten und über die Gesellschaft aufregten. Er erzählte mir, dass er sich extra Orangensaft mitgenommen habe, allerdings hätte er wohl den Deckel auf dem Weg verloren, weswegen er den ganzen Orangensaft trinken musste und ironischerweise fand er ihn wenig später in seiner Manteltasche.
Wir beschlossen dann langsam mal loszulaufen und liefen einfach wahllos in eine Richtung, wovon sich die Erste als Fehllschlag herausstellte, da wir in einer Sackgasse landeten. Wir gingen aus dieser raus und bogen leicht in eine andere Richtung und bewegten uns dann weiter in diese. Da ich noch ein Telefonat mit der Person, welche für das Apartment verantwortlich war, welches wir gebucht hatten, suchte ich mir einen relativ ruhigen Ort und rief sie an. Zu diesem Zeitpunkt war ich sehr erschöpft, ich hatte schließlich wenig bzw gar nicht geschlafen, meine Gliedmaßen schon bei der kleinsten Bewegung erschöpft und zugegebenermaßen konnte ich auch nicht mehr so wirklich klar denken. Ich rief also an, war unglaublich überfordert und versprach mich dauernd und es war wirklich awkward. Chris lachte mich ein wenig aus, weil ich mich so dumm angestellt hatte, aber ich bin ehrlich, ich habe mich sogar ein wenig selbst ausgelacht. Die Frau am Telefon sagte, dass sie mir den Code für die Tür per SMS zukommen lassen würde und dass wir schon etwas früher in das Apartment könnten.
Zu diesem Zeitpunkt war es zwischen 10 und 11 Uhr und um 13 Uhr konnten wir in das Apartment.
Ich lud mein Handy ein wenig auf und suchte mit Google Maps den Weg, den wir noch vor uns hatten, bis zu unserem Apartment und obwohl ich der festen Überzeugung war, dass es nur 10min von der Innenstadt entfernt sei, waren es doch ca. 35min Fußweg.
Die Route leitete uns durch die bekannte Einkaufsmeile und von dort aus praktisch permanent grade aus. Auf dem Weg fragte uns ein schätzungsweise Auszubildender von irgendeiner Firma, der grade bei einem LKW zum ausladen stand, jemand von vielleicht Anfang 20, ob wir Longpapes hätten und Chris war so nett um ihm eins zu geben, worüber der Kerl sich wirklich freute. Chris war überrascht, dass jemand erstens so früh am morgen und zweitens während der Arbeit nach sowas fragt und er schien belustigt über die Tatsache zu sein.
Der Weg, den wir vor uns hatten war nicht mehr weit und wir liefen ca. drei mal an unserem Apartment vorbei, bis wir es dann schlussendlich fanden.
Zu diesem Zeitpunkt war es ungefähr 12 Uhr mittags, wir könnten also noch nicht einchecken, also suchten wir uns ein Plätzchen, um uns hinzusetzen. Da wir weit und breit keine Bank zum hinsetzen fanden, müssten wir erst ein kleines Stück zurücklegen, bis wir dann zu einem kleinen Park kamen. Wir waren beide sehr erleichtert darüber, da wir beide einen schweren Rucksack und Rückenschmerzen hatten.
Der Park war eigentlich ziemlich leer, gelegentlich kamen Fußgänger vorbei, meist um mit ihren Hunden Gassi zu gehen.
Der Park bestand aus einer großen Grünfläche, um die rundherum Bäume gepflanzt waren, so wie man das eben von Parks kennt. Auf dem Baum gegenüber von uns, mit leicht lila Laub, spielten mehrere Eichhörnchen und kurz nachdem wir uns setzten, kam auch schon eine Frau vorbei, welche den Park dafür nutzte, dass ihre Hunde sich austoben konnten.
Chris' Reaktion war so unglaublich cute, weil er total glücklich war, als er gesehen hat, wie der Hund mit seinem Ball spielt. Ich hatte bisher noch nie so einen Menschen, bei dem es mich glücklich gemacht hat, ihn glücklich zu sehen.
Sonntag, 9. April 2017
Ich hab's mir anders überlegt.
Wir streiten viel. Sehr viel. Heute Mittag zB und grade wieder. Er reitet nämlich immer auf den Dingen herum, die ich gesagt habe. Wir redeten am ersten Abend nämlich ein wenig über alles. Wir kannten uns erst 11 Tage, bevor wir uns zum ersten Mal sahen und überromantisierten und das Ganze glaube ich ein wenig zu extrem.
Ich kann nicht über meine Gefühle sprechen. Ich habe eine extreme Blockade. Ich lache, obwohl ich nicht lachen will. Eine Affektstörung. Zwar bin ich meine Depressionen soweit losgeworden, aber diese Affektstörung ist geblieben. Ich bin nicht in der Lage ernsthaft über die wichtigen Dinge, die in meinem Kopf vorgehen, zu reden. In zwischenmenschlichen Beziehungen bin ich ohnehin ein unglaublicher Noob.
Wenn ich etwas sagen Wichtiges sagen will, denke ich erst 100 Mal darüber nach, ob ich es aussprechen kann und in den meisten Fällen kann ich das nicht. Und wenn ich es doch kann, drücke ich mich falsch aus, und/oder meine Affektstörung scheißt rein.
Noch dazu bin ich Allgemein ein sehr kühler Mensch, der im Grunde keine Gefühle zulässt. Ich habe nach sehr kurzer Zeit das Interesse an einer Person verloren und mache fast nur die Dinge, die einfach, die bequem sind. Ich habe noch nie wirklich um eine Person gekämpft und ließ die Dinge einfach geschehen. Ich habe mich nie wirklich darum gekümmert, wie sich meine Mitmenschen mit meinen Handlungen gefühlt haben. Ich habe mich selten um etwas bemüht.
Das Problem. Er.
Ich habe mich in ihn verliebt. Scheinbar wirklich.
Als wir am ersten Abend bei ihm waren, und geredet haben, über uns, über das Ganze, meinte ich zu ihm, er würde anders als auf Bildern aussehen. Dass ich es nicht so cool fand, dass er mich im Schlabberlook am Bahnhof abgeholt hat.
Er nimmt mir das Ganze, meine ganze Ausdrucksweise bis jetzt übel, weshalb wir auch im Augenblick streiten. Das, genau das ist der Grund, weshalb ich es HASSE, über meine Gefühle und Gedanken zu reden. Ich kann es einfach nicht und werde grundsätzlich immer missverstanden.
Ja, zugegebenermaßen war ich anfangs skeptisch. Ganz allgemein, weil ich ihn mir anders vorgestellt habe. Was nicht heißt, dass er in der Realität schlechter war, nein, er war einfach nur real. Ich weiß nicht, ob man das jetzt richtig versteht, aber es ist einfach nur so, dass meine Vorstellung realitätsfern war.
Ich kann nur nicht nachvollziehen, wie er denken kann, dass er mir nicht genug sei. In diesen dreieinhalb Tagen habe ich mich schließlich wirklich in ihn verliebt. Ich spürte dieses Gefühl von Aufgeregtheit und Nervosität nicht bei ihm, deshalb bin ich sogar zeitweise davon ausgegangen, ich hätte keine wirklich aufrichtigen Gefühle für ihn.
Aber das komplette Gegenteil war der Fall. Ich habe ihn berührt, wie noch niemanden zuvor. Unglaublich zärtlich und sanft, als wäre er ein zerbrechliches Kunstwerk, mit dem ich aber in einer seltsamen Art und Weise eine Verbindung habe, als wäre es dieses eine Meisterwerk, welches einen großen Teil meiner Selbst ausmacht, obwohl ich nicht mal wusste, dass es existiert, aber jetzt, wo es da ist, man merkt, das ein beachtlicher Teil gefehlt hat. Ich habe in seine Augen geschaut, als wären es die kostbarsten Diamanten dieser Welt. Ich sah ihn mit den Augen von einem Menschen an, der gerade das wundervollste seiner Welt zu Gesicht bekommen hat. Bei ihm spürte ich diese Aufregung und dieses Kribbeln nicht, was man spürt, wenn man jemanden unglaublich toll findet, sondern bei ihm fühle ich mich andes. Vertraut. So, dass mir warm um mein Herz wurde, wenn er mich von sich aus umarmt hat oder meine Hand genommen hat. Das ist ein ganz anderes Gefühl, als all die, die ich bisher kannte.
Am letzten Tag sprachen wir darüber, wie alles weitergehen soll und wir entschieden uns dafür, nichts zu überstürzen.
Ich fuhr nun also nach Hause. Ich fragte mich erst, ob ich ihn vermissen würde.
Ich stieg in den Zug ein. Erstmal nichts. Ich realisierte alles von diesen vier Tagen erst viel später im Zug. Das Gefühl, dass ein beachtlicher Teil fehlt, schlich sich langsam ein. Ich war niedergeschlagen, fühlte mich leer.
Als ich zu Hause ankam schließ ich realtiv zügig ein, ohne großartig zu versuchen, über alles nachzudenken.
Ich dachte, es bliebe bei diesem Gefühl.
Am nächsten Morgen fuhr ich ganz gewöhnlich zur Arbeit, fühlte mich ebenfalls wieder unglaublich melancholisch und leer. Ich war der festen Überzeugung, dass sich das wider legen würde, wenn ich arbeite. Allerdings hatte ich falsch gedacht. Im Umkleideraum angekommen überrollten mich meine Gefühle. Ich fing schlagartig an, zu weinen, und ich habe so geweint, als hätten sich meine Tränen die letzten Monate aufgestaut. Ich vermisste ihn so stark, dass es mir ein Loch in die Brust schlug. Fünf Minuten waren vergangen, ich hatte es eilig, zog mich um, ging mit komplett geröteten Augen an die Arbeit. Ich hatte das Gefühl, jeden Moment erneut in Tränen ausbrechen zu müssen und verbrachte dann auch meine halbe Stunde Spause auf der Toilette und heulte mir die Seele aus dem Leib vor Schmerz. Ich freute mich ganz und gar nicht mehr auf zu Hause, auf mein Bett, weil ich realisierte, dass er sich für mich nach zu Hause angefühlt hat. Ich wollte nach Hause. Zu meinem zu Hause. Zu ihm.
Und oh Gott, alles, was ich mache, interpretiert er negativ, alles bringt ihn in letzter Zeit zur Weißglut und er ist in letzter Zeit so oft bereit, einfach direkt alles hinzuschmeißen. Dadurch hatte ich auch meinen ersten Nevenzusammenbruch seit 4 Jahren. Ich wusste nicht mehr wohin mit mir und meinen Gefühlen, ich war komplett am Ende.
Und nun wieder. Ich hätte noch wirklich wichtige Sachen zu erledigen, bin aber nicht in der Lage, diese zu machen, einfach weil ich mich schon wieder so fühle, wie ich mich fühle. Unerfüllt, leer.
Leben, Lieben und alles Andere
Ich bin mittlerweile 18 Jahre alt. Vor knapp einem Monat geworden.
Ich nehme nun schon seit 14. Juni 2016 Testosteron. Am 01. Juni diesen Jahres steht meine erste OP an, für die ich allerdings noch den Antrag bezüglich Kostenübernahme abgeben muss, was ich lustigerweise schon seit Mooonaten vor mich herschiebe, aber im Augenblick ist es echt super knapp, habe mich aber heute mal hingesetzt und alles Wichtige soweit geschrieben. Morgen schaut Phillip noch einmal drüber, wir korrigieren ein paar Sachen zusammen und dann gebe ich es endlich ab.
Achja! Phillip.
Phillip und ich haben seit eine Weile wieder Kontakt, wir haben die Fronten zwischen uns endlich mal geklärt. Ganz am Anfang habe ich mir eingebildet, wieder Gefühle für ihn zu haben, habe ich aber nicht mehr. Ich sehe ihn mittlerweile viel mehr als einen Bruder, oder guten Kumpel an. Ich werde auch wahrscheinlich nie wieder in der Lage sein Gefühle für ihn aufzubauen, was ich aber auch gut finde. Nicht nur für mich, für uns beide. Er schieb mir sogar letzens eine Postkarte! Die Erste, die ich in meinem Leben bekommen habe, hahaha.
Kontakt haben wir übrigens seit August letzten Jahres schätzungsweise. Wir haben uns auch sogar einmal wiedergesehen in der Zeit und auch wenn es nur ca. 2/3h waren, es war super lustig, wir sind in Starbucks gegangen und er hat mir was ausgegeben und wir haben uns Alles in Allem richtig gut verstanden.
Sarah war auch noch dabei, die ist auch aus unserer winzigen Tumblr-Gruppe die nun schon seit knapp 2 Jahren besteht.Das Bild ist Anfang Februar am Dortmunder Hbf entstanden.
September letzten Jahres habe ich auch meine Ausbildung bei Rewe begonnen, um das auch mal zu erwähnen. Es ist zwar nicht 100%ig das, was ich will, habe mich aber abgefunden und brauche das Geld. Morgen bin ich das erste Mal an der Kasse, was lustig wird, weil ich noch super unerfahren bin und super nervös werde. Hahaha.
Noch dazu habe ich jemanden kennengelernt. Das ist aber eine längere Story. Da habe ich ehrlich gesagt keine Lust, die jetzt zu erzählen, vielleicht ein anderes Mal.
Donnerstag, 28. Juli 2016
I want those days back when I had a fulfilled life. When I was truly happy.
Now that I'm thinking of it, I clearly see that I ain't got that anymore. I always thought that being by myself is the best choice and I don't want to see people that often. Well, things changed.
At the moment I don't have school or any stuff like that and I got so much free time. A few days ago, my crush texted me and he said that he wanted to meet me again. So we met that evening with a few other people and had a good time. We went to him and I slept in his bed. He fell asleep with his head on my shoulder. I couldn't help myself but look at his perfect face when he was asleep. I like him since last year but I didn't want to admit it because back then, I was together with my boyfriend. When we broke up he had a girlfriend 'till now. He completely broke up with her yesterday and he's not feeling that good cause they were together for like 10 months. She cried on the phone and he was so sad after that. I hugged him a few times but it kinda hurt me that I couldn't do anything for him. I felt so bad seeing him when he was down and all I could do was give him a hug. Okay, I admit, we're not that close but I really wanna get to know him better but it's really hard.
I got my indenture today and I was so fucking happy I really wanted to celebrate that with him and my best friend. Sadly I can't sleep at his place and either at my best friend's so I needed to cancel that which makes me really sad. I don't want to be alone tomorrow. I want to talk to him but I can't.
Tbh, he seemed like he doesn't care that I can't come tomorrow. I don't know what to do. I haven't felt that empty a really long time. And now, it's back. I feel like I don't have any friends who want to spend time with me. It makes me so fucking sick.
Freitag, 1. April 2016
Sie

Ich habe mich wieder auf Liebe eingelassen.
Diesmal eine Fernbeziehung. Sie wohnt ungefähr 4h von mir entfernt.
Ich sollte glücklich sein, wir sind seit gestern zusammen.
Hab' mich aber ehrlich gesagt schon Monate lang nicht mehr so scheiße gefühlt.
Mann, ich kann grade nicht straight denken.
Gestern war ich mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt was für sie empfinde.
Jetzt sitze ich da und es zerreißt mich, wenn ich darüber nachdenke, dass wir uns in Zukunft nur so selten sehen können.
Ich finde ihr Lächeln so toll.
Dienstag, 23. Februar 2016
Diesdas
Bleibt nur die Frage, wie ernst ich sowas nehmen kann, haha.
Sonntag, 21. Februar 2016
Samstag!
Als er sich von uns verabschiedet habe, habe ich glaube ich die längste Umarmung bekommen, hehe.
Und er meinte, wir müssten öfter mal was zudammen unternehmen und hat mich zu seinem GB eingeladen, yey!
Allerdings ist er hetero und vergeben.
Keine Ahnung, bei dem 1. bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber er sagt, dass er es ist. Mal sehen, oder so :D
Back then and now
Dienstag, 16. Februar 2016
Schwäche
Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber ich persönlich zeige nur Schwäche auf diesem Blog. Ich hasse es, das in der Realität zutun, weil ich genau weiß, welch hässliche Charaktereigenschaften Menschen haben. Und leider kann ich mich da nicht ganz ausschließen.Man macht sich über die Schwäche Anderer lustig.
Ich zeige meine Schwäche nur durch meinen Körper und diesen Blog. Und das Bild meiner Beine habe ich eben gefunden und war erstaunt, dass sie mal so aussahen. Hatte ich ganz vergessen, da die Hälfte meiner Narben gar nicht mehr zu sehen sind.
Mittwoch, 10. Februar 2016
Ich meine, ich bin wahrscheinlich die größte Schwuchtel auf dem Planeten, aber ausgerechnet ich habe keinen Penis und werde auch nie einen normal funktionierenden haben. Ach, ich weiß nicht.
Meine Zunge tut so weh, er hat mir da gestern drauf gebissen, so aus Spaß halt. Hört sich komisch an für einen Außenstehenden, ich weiß, haha.
Ich habe auch die ganze Nacht so mit ihm gekuschelt, wie wir es auch in der Beziehung getan haben, und er hat mich sogar ein paar Mal geküsst, als er am schlafen war.
Ich habe wegen der ganzen Aktion grade auch noch Stress mit meiner Mutter bekommen, weil halt ausgemacht war, dass ich gestern nach Hause komme und Samstag auf Sonntag bei Leonie geschlafen hätte. Habe ich aber nicht, weil sie am Samstag von ihrer Mutter abgeholt werden musste, weil sie zu viel getrunken hat und die Mutter mich nicht mitgenommen hat, dies das, lange Geschichte.
Sie schaltet jetzt das Jugendamt ein, weil sie es mit mir nicht mehr aushält. Das waren grade ihre Worte. Ich verstehe halt einfach den Punkt nicht. Ich verstehe halt einfach nicht, was jetzt so schlimm an dem war, was ich gemacht habe. Meine Güte, sie kennt meinen Ex und ich war mit ihm auch verhältnismäßig lange zusammen. Was war jetzt so schlimm daran, dass ich bei ihm geschlafen habe?
Es ist halt einfach nicht so, als dass ich grade schon genug Gefühlschaos habe, nein, jetzt kommt einfach noch meine Mutter mit dem Jugendamt.
Ich bin einfach fertig von dem Wochenende. Ich meine, ich habe 2x bei meinem Ex geheult. Und ihr werdet es nicht wissen, aber ich weine eigentlich nicht vor anderen Menschen. Ich habe in der ganzen 4 monatigen Beziehung nicht einmal vor ihm geheult.
Ich bin halt einfach so fertig, weil ich eigentlich versuchen möchte, mein Leben auf die Reihe zu bekommen und er hat es mir am Samstag so unter die Nase gerieben, als er betrunken war, was ich in meinem Leben schon alles verkackt habe. Ich weiß es halt einfach selbst, aber ich habe es vor mir weggeschoben, weil ich daran nicht denken wollte, weil es mir weh tut. Also sehr weh, versteht sich.
"Ich weiß, dass du so selten raus gehst, weil du dich vor anderen Menschen verstecken willst, weil du für sie jemand sein willst, der du nicht bist und weil du nicht willst, dass sie über dich urteilen."
Aber wie auch immer, ich nehme es ihm nicht so übel, er ist genauso psychisch am Arsch wie ich, er hat sich auch 1000x entschuldigt, weil er auch nicht mal mehr weiß, was vorgefallen ist. Sein Ventil ist eben der Alkohol.
Und was ist meins? Verkriechen, schlafen und mit zocken ablenken. Und mittlerweile rauchen.
Ich will mich doch einfach nur selbst verstehen und wenn es nur der simple Punkt ist, dass ich weiss, was ich will, und was nicht.
Freitag, 5. Februar 2016
EIN GROßER SCHRITT NACH VORNE!
Montag, 1. Februar 2016
I tried really hard to forget about you
Vor ein paar Stunden hat er mir geschrieben. Ich bin fast eskaliert. Ich wusste nicht, wo mir mein Kopf stand, ob ich nun glücklich war, oder wütend. Oder irgendwas dazwischen.
Ich dachte, ich sei dabei, über ihn hinwegzukommen? Wieso habe ich dann unmittelbar nach dieser Nachricht so unglaublich hyperventiliert?
So, wie kam es nun dazu, dass er mir geschrieben hat, und was hat er mir geschrieben?
Nun, wir sind ja in einer Whatsap Gruppe zusammen. Ich habe da mein Bewerbungsfoto reingeschickt und habe gefragt, ob ich das so nehmen könnte.
Und was macht er? -Er schreibt mir kurz darauf eine Nachricht, mit dem Inhalt "gutes Passing.".
Passing ist, naja, schwer zu erklären, aber wenn man eben noch keine Hormone nimmt und jemand zu dir sagt, du hast ein gutes Passing, dann bedeutet das so viel wie, dass du schon verhältnismäßig ziemlich männlich aussiehst.
Ich kopiere mal kurz den Chat, es sind ohnehin nur 4 Nachrichten gewesen.
[7:09 PM, 2/1/2016] Phil: Gutes Passing.
[7:22 PM, 2/1/2016] Ich: Danke. Ich schätze du hattest letzte Woche oder wann das war deine M.? Ist alles gut verlaufen?
[7:41 PM, 2/1/2016] Phil: Nee, vor mehreren Monaten schon. Letzte Woche Tumor aus der Lunge entfernt worden.
[7:58 PM, 2/1/2016] Ich: Achso, na dann gute Besserung noch.
Die M. ist eine Op, ich sage euch jetzt aber nicht, was für eine Form von OP.
Es hat mich nämlich so aufgeregt, dass er mir dann einfach mal wieder knallhart ins Gesicht gelogen hat.
Ich bin nämlich in einer großen FB Gruppe, mit ca. 1500 Mitgliedern, unter Anderem auch er.
So. Vor ein paar Tagen hat er ein Bild seiner Narben dort gepostet, und es waren Narben einer M.
Und keiner Tumorentfernung. Er hat sich da nämlich erkundigt, dies das. Ich hab auch erst gar nicht realisiert, dass das sein Körper auf dem Bild ist, bis ich dann fast einen Kommentar geschrieben hätte, haha.
Hach, war ich sauer. Ich habe einfach so oft das Gefühl, dass er manchmal einfach seine Portion Aufmerksamkeit braucht.
Er hat nämlich in unsere WA Gruppe geschrieben, dass er seine angebliche Tumorentfernung hatte und wir ihn doch bitte wach halten sollen.
Wisst ihr, ich schätze, er hat das nur reingeschrieben, damit die Gruppenmitglieder ihn ein wenig bemitleiden, weil er hat erst wieder einen Tag später etwas in die Gruppe geschrieben, soviel dann zum Thema, wir hätten ihn wachhalten müssen.
Sonntag, 31. Januar 2016
Ugly Truth
Ich: Ich bin sehr sprunghaft, ich halte es nie lange mit einem Menschen aus.
S.: Ja bitte nicht den I am so different Roman von vorne.
Ich könnte auch sagen du hattest nicht den sprichwörtlichen Arsch in der Hose mal was durchzuziehen, aber diese Debatte brächte mir nun nicht viel.
Ich: Bin ich aber scheinbar doch, sonst hättest du wohl kein Interesse an mir gefunden.
S.: Uns unterscheidet sehr viel mehr als uns verbindet. Ich würde sagen ich hatte große Lust auf deine Gesellschaft um zu sehen wie das wäre [...]. Das ist sicher zum Teil ein Kompliment aber überromantisieren würde ich das auch nicht. Feste Partnerschaften wie du sie mit deiner labilen Kartenhaus-Klette geführt hast entsprechen nicht meiner Idealvorstellung.
Doch dann kam der Moment in der sich das aus meiner Sicht von dir als leeres Gerede herausstellte und dann verliert sich daran der große Reiz.
Ich: Lag auch daran, dass bei mir da unten gar nichts mehr mit jemandem läuft, bis ich da was baumeln habe. Und du kannst dazu jetzt sagen, was du willst, weil du es ja ohnehin nicht zu ernst nimmst, aber mir ist das im Endeffekt auch egal und schon immer gewesen, denn - mit so einer Person will und werde ich keine ernsthafte Beziehung führen.
S.: Ich glaube durchaus dass du ernst nimmst was du denkst und das ist ja für dich entscheidend.
[...] und ich war auch der Meinung dass ein gemeinsamer Tag oder Wochenende mit dir sicher allgemein ganz amüsant gewesen wäre und das ließ ich dich auch die ganze Zeit über wissen und ich bekam den Eindruck dass du beides ähnlich siehst und so ärgerte ich mich letztlich nicht über eine erhöhte Telefonrechnung sondern über viel offenkundig falsch investierte Zeit.
Ich: Weißt du, ich habe damit versucht mir und ihm einen Gefallen zu tun, in dem ich es versuche und somit gleichzeitig versuche, mich etwas in meinem Körper wohler zu fühlen. Aber es hat nicht geklappt, was mich in dem Beschluss, meinen Körper anzugleichen nur bestärkt hat. Ich brauche für die Zeit, bis ich ein, ich sage mal mehr oder weniger voll funktionsfähiger Mann bin, jemanden, der mich mental unterstützt und mich als die Person annerkennt, die ich für mich und eigentlich auch im Allgemeinen bin. Und so eine Person warst du eben nicht für mich.
S.: Ich hatte nicht den Eindruck dass dir unsere Stunden nicht guttaten, aber ehrlich gesagt ist mir nun völlig gleich wie du das heute siehst und darstellen möchtest.
Ich: Wären wir mehr auf meine Gedanken eingegangen, hättest du eben beschriebenes auch gemerkt, oder hättest du eben gefragt.
Mir ist es im Endeffekt auch vollkommen egal, ich dachte, ich sage es dir, damit du verstehst, warum ich damals so gehandelt, bzw nicht gehandelt habe.
S.: Ich meine überleg mal eine Sekunde lang logisch, die Tatsache dass ich soviel Zeit mit dir verbrachte ist die ehrlichste Form um zum Ausdruck zu bringen dass ich dich als die Person ernstnahm die mir da gegenüber war. Wäre dem anders gewesen hätte ich diese Stunden nicht investiert.
Das war exakt der Punkt an dem ich dich nicht mehr für voll nahm und sich das erledigt hatte. Dass du gerne einen Schwanz hättest hab ich schon verstanden und das glaube ich dir. Dass ich versuchte dich zu unterstützen habe ich mMn auch gezeigt in dem ich dir psychoanalytische Ansätze eröffnet haben die dir letztlich evtl mehr bringen als dich an den Gedanken zu klammern dir einen Fleisch- und Hautlappen mit Hydraulikpumpe in den Schritt nähen zu lassen die niemals das sein wird was ich habe und auch wenn dir ein Gericht eine Namensänderung bewilligt, wenn auch nicht Shayn, und auch wenn du dir die Brüste entfernen lässt und dir durch Hormonpräparate ein kleines Bärtchen wächst und deine Stimme dunkler wird, du bist die gleiche Person die das hier gerade liest und auch die gleiche Person mit der gleichen Geschichte und ihren unweigerlichen Problemen. Bei diesen bot ich dir meine Hilfe und meine Gesellschaft an. Du wolltest sie nicht haben.
[...]
S.: Du warst in erster Linie letztlich sehr unhöflich und besonders in deinem pathologischen Drang unbedingt so gesehen werden zu wollen wie du gerne wärst oft etwas respektlos. Keine Angst, ich hab mich nicht in den Schlaf geweint, du bist bei mir nur unten durch.
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Ehrlich. Zusammengafasst zu hören, wie scheiße ich manche Menschen doch behandele, ohne es zu merken, hat mich doch geschockt. Ich meine, ich weiß ja, dass ich in manchen Situationen ein ziemliches Arschloch bin, aber ich war doch schon sehr perplex, als es mir dann doch mal vor Augen geführt wurde.
Im Endeffekt ist es mir egal, aber zum damaligen Zeitpunkt, was übrigens wirklich nicht lange her ist, empfand ich doch schon etwas für ihn. Mehr oder weniger. Aber abstreiten kann ich seine Worte nun wirklich nicht. Mir tut es in gewissem Maße doch schon ein wenig Leid, weil auch schließlich er Gefühle hat (Ja, das muss selbst ich mal einsehen). Ich weiß eigentlich nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Ich war eben nur ziemlich schockiert.
Freitag, 29. Januar 2016
Was ist Schlaf?
Liegt daran, weil ich alleine zu Hause bin und mich nicht vor irgendwem, oder vor mir verkriechen muss.
Es geht mir so neutral bis gut, jetzt in den 2 Tagen, wo meine Mutter nicht da ist.
Nur hasse ich es, alleine in der Wohnung zu sein, weil ich total paranoid bin, bei uns ist mal eine Person fast eingebrochen und Geistererlebnisse hatte ich auch schon, uff.
Deshalb, ich würde so gerne alleine wohnen, aber ich kann das nicht. Habe schon mit L. ausgemacht, dass wir später zusammen ziehen, haha.
Es ist 5:05h.
Ich muss gleich bzw eigentlich jetzt schon duschen gehen, mir dann Essen machen und joa. Ist deprimierend, wenn man anfängt, müde zu werden.
Aber mal im Ernst, seit meine Mutte rnicht da ist, geht es mir erstaunlich viel besser und haltet euch fest, ich habe es sogar ausgerechnet dann geschafft, mein Zimmer aufzuräumen *applaus*.
Ich meine, ich konnte ein wenig Motivation aufbringen, ich bin so stolz auf mich, haha.
Aber ich finde es seltsam, dass ich eigentlich immer noch nicht sagen kann, wie es mir geht, da es mir so unglaublich neutral geht, also eigentlich nicht mal mehr neutral, eher so, als wäre da gar kein Gefühl. Ist schwer zu beschreiben. Aber das ist trotzdem auf jeden Fall besser, als wenn es mir schlecht geht. Weil so ein Stadium bei mir nicht zu Suizid führt.
Mal sehen, wie sich das wieder ändert, wenn meine Mutter wieder da ist.
Montag, 25. Januar 2016
All Alone
Es fickt einfach meinen Kopf, das Gefühl, dass man von keinem Teil seiner Eltern, nichtmal dem Stiefelternteil akzeptiert und respektiert zu werden. Oder von irgendjemand anderem aus der Familie. Hatte grade deshalb Streit mit meiner Mutter, so wie jeden Tag.Ich kann mit niemandem über das reden, was mich belastet.
Der Tod ist so einfach. Meine automatische Antwort in meinem Kopf zu Dingen, die nicht wie geplant laufen, ist momentan "Ich will mich umbringen."
Das Traurige ist, dass ich nichts und niemanden habe, der mich irgendwie auf dieser Welt halten könnte.
Kennt ihr das, wenn ihr so weinen müsst, dass ihr euren Mund soweit aufreißt, dass ihr am liebsten ganz laut schreien wollt, ihr aber wisst, dass ihr nicht könnt, weil es sonst jemand bemerken würde?
Ich ehrlich gesagt habe keine Kraft mehr, jeden Tag so zu weinen.
Es tut halt einfach so weh, wenn es selbst deiner Mutter egal ist, wie du dich fühlst.
Ich meine, meinen Vater juckt es schon nicht/hat es auch noch nie, aber jetzt auch noch meine Mutter?
Ich schaffe das nicht mehr. Ich strenge mich so hart an, in dieses System reinzupassen.
Ich binde mir meine Brüste sogar so argh weg, dass ich kaum mehr Luft bekomme und trotzdem interessiert es sie einfach nicht?
Meine Mutter hat vorhin so meinen Geburtsnamen gesagt und ich darauf: "Wie heiße ich?"
Von ihr kam dann erstmal nichts.
Ich: "Sag es, ich will den Namen hören."
Sie: "Goppel"
Das ist mein Nachname, wow. In der Therapie heuchelt sie meiner Psychologin immer was vor indem sie nur da den Namen Shayn für mich benutzt und mit ach und Krach er zu mir sagt, weil meine Therapeutin immer richtig schief anguckt.
Aber wenn ich das mache, ist es ihr egal.Sie versucht es immer auf was anderes zu schieben.
Ugh, ich würde gerne weiterschreiben, aber ich kann nicht. Ich heule jetzt schon wie 'n Bekloppter, es würde mich umbringen, wenn ich jetzt diesbezüglich noch mehr schreiben würde, weil ich das tatsächlich einfach nicht verkraften kann.
Sonntag, 24. Januar 2016
Klick' mich!
Ich höre in letzter Zeit viel zu viel melancholische Musik.
Ich weiß nicht, woran das liegt, aber ich kann mich momentan so gut damit identifizieren und ich finde gewisse Klavierstücke, wie zB das von dem YouTube Video so unglaublich schön.
Ich bin schon das ganze Wochenende über dabei, Sims zum Laufen zu bringen.
Also ich installier emir die ganze Zeit Inhalte, klatsch' die dann alle zusammen in meine Downloads und dann sind zwischen den 300 Dateien meistens so 2, die sich nicht vertragen. Und die muss man erstmal finden, haha.
Aber ich habe so schöne Sims gemacht und denen ein wundervolles Haus gebaut.
Ich kann euch mal was davon zeigen.













